{"id":1508,"date":"2017-02-04T00:31:42","date_gmt":"2017-02-03T23:31:42","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1508"},"modified":"2018-09-14T14:02:46","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:46","slug":"andacht-vom-04-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1508","title":{"rendered":"Andacht vom 04. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus. Der Frieden und die Liebe Gott sollen dir vorangehen, an dir sollen die Menschen erkennen wer Jesus Christus ist. Wandel im Sinne des Wortes hier auf dieser Welt, lebe das Evangelium!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Glaube daran, niemand kann die Ernte Gottes verhindern!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 8, 4-15\nAls nun viel Volk zusammenkam und sie aus den St\u00e4dten zu ihm zogen, sprach er in einem Gleichnis:\nDer S\u00e4mann ging aus, seinen Samen zu s\u00e4en. Und indem er s\u00e4te, fiel etliches an den Weg und wurde zertreten, und die V\u00f6gel des Himmels fra\u00dfen es auf.\nUnd anderes fiel auf den Felsen; und als es keimte, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.\nUnd anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen, die mit ihm aufwuchsen, erstickten es.\nUnd anderes fiel auf gutes Erdreich und wuchs auf und brachte hundertf\u00e4ltige Frucht. Und als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!\nDa fragten ihn seine J\u00fcnger, was dieses Gleichnis bedeute.\nEr aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen, den andern aber in Gleichnissen, auf da\u00df sie sehen und doch nicht sehen, und h\u00f6ren und doch nicht verstehen.\nDas Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes.\nDie am Wege sind die, welche es geh\u00f6rt haben; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht zum Glauben gelangen und gerettet werden.\nDie aber auf dem Felsen sind die, welche das Wort, wenn sie es h\u00f6ren, mit Freuden aufnehmen; aber sie haben keine Wurzel, sie glauben nur eine Zeitlang, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.\nWas aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche es geh\u00f6rt haben; aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum und Vergn\u00fcgungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife.\nDas in dem guten Erdreich aber sind die, welche das Wort, das sie geh\u00f6rt haben, in einem feinen und guten Herzen behalten und Frucht bringen in Geduld.\n<\/pre>\n<p>Im diesem Gleichnis verwendet Jesus ein Bild, das allen seinen H\u00f6rern vertraut war. Ja, es ist sehr gut m\u00f6glich, dass er gerade einen S\u00e4mann bei der Arbeit sah, als er zu sprechen begann. In diesem Gleichnis ist von vier verschiedenen Bodenarten die Rede. 1. Der Boden war in Pal\u00e4stina f\u00fcr gew\u00f6hnlich in schmale Streifen aufgeteilt, die zwischen denen Pfade verliefen, die jeder benutzen durfte. Fiel auf diese Pfade, die festgetreten wie Stra\u00dfen waren, Samen, so blieb er obenauf liegen. 2. Mit dem Felsboden ist nicht gemeint, dass die Erde voller Steine war, sondern dass sich \u00fcber einer Kalksteinplatte nur eine d\u00fcnne Erdschicht befand. Sie vermochte die Feuchtigkeit nicht zu halten und war auch ohne N\u00e4hrstoffe, so dass die Pflanzen, wenn sie gr\u00f6\u00dfer wurden, unweigerlich vertrockneten und abstarben. 3. Der Boden voller Dornen mochte im \u201aAugenblick der Saat zwar sauber aussehen, einfach, weil man ihn umgegraben hatte, doch waren der Unkrautsamen und die fasrigen Wurzeln der Wildgr\u00e4ser darin zur\u00fcckgeblieben. Die gute Saat wuchs zusammen mit dem Unkraut heran, das allm\u00e4hlich die gute Saat v\u00f6llig \u00fcberwucherte, so dass sie erstickte. 4. Das gute Land jedoch bestand aus Erde, die tief genug, sauber und gut vorbereitet war.<\/p>\n<p>Lukas 8, 9 und 10 sind den Menschen stets r\u00e4tselhaft erschienen. Es klingt, als ob Jesus sagen wollte, er spr\u00e4che in Gleichnissen, damit die Menschen ihn nicht verstehen k\u00f6nnten, doch dem gegen\u00fcber m\u00fcssen wir feststellen, dass wir unm\u00f6glich glauben k\u00f6nnen, Jesus habe seine Meinung vor den Zuh\u00f6rern absichtlich verborgen. Es sind daher verschiedene Vermutungen ge\u00e4u\u00dfert worden. 1. Matth\u00e4us13, 13 stellt es ein wenig anders dar. Er sagt, dass Jesus in Gleichnissen sprach weil die Menschen nicht richtig h\u00f6ren und verstehen k\u00f6nnen. Es scheint also, dass Matth\u00e4us sagt, Jesus habe mit seinen Gleichnissen die Menschen nicht daran hintern wollen, richtig sehen und verstehen zu lernen, sondern habe ihnen im Gegenteil damit helfen wollen. 2. Matth\u00e4us zitiert unmittelbar im Anschluss daran einen Ausspruch Jesajas, aus dem 6. Kapitel, Vers 9 und 10. Dort sagt Jesaja: \u201eIch habe ihnen das Wort Gottes verk\u00fcndet, doch in Wirklichkeit haben sie kein einziges Wort verstanden\u201c. So bezieht sich dieser Ausspruch Jesus vielleicht gar nicht darauf dass er in Gleichnissen zu ihnen redet, sondern auf das Ergebnis, das er damit erzielt. 3. In Wirklichkeit wollte Jesus damit sagen: Die Menschen sind mitunter so dumm, schwerf\u00e4llig und abgestumpft, dass sie gar nicht merken, wenn Gottes Wahrheit zu ihnen kommt. Das ist nicht die Schuld Gottes. Die Menschen sind geistig so tr\u00e4ge, so verblendet von ihren Vorurteilen, und wehren sich f\u00f6rmlich dagegen, etwas zu sehen, was sie nicht sehen wollen, dass sie schlie\u00dflich gar nicht mehr f\u00e4hig sind, Gottes Wahrheit in sich aufzunehmen. Auch heute helfen dir Gleichnisse oftmals weiter, bei Gespr\u00e4chen. Heutzutage weigern sich die Menschen auch h\u00e4ufig die Wahrheit zu erkennen, sie sto\u00dfen sie f\u00f6rmlich weg. Alles ist erlaubt, jegliche Art von Esoterik, Scharlatane verdienen sie eine goldene Nase, Gott geht auch manchmal noch, aber f\u00e4ngst du mit Jesus Christus an, fallen ihre Scheuklappe herunter und sie stellen dich als Sektenonkel dar und sie sto\u00dfen dich weg oder machen dein Sp\u00e4\u00dfe \u00fcber dich. Bleibe dran, egal was auch geschieht deine Aussaat wird Frucht bringen in ihren Leben, vielleicht ist sie f\u00fcr dich nicht mehr sichtbar, aber es wird Frucht tragen, daran glaube und danke Gott daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Es gibt zwei Auslegungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr dieses Gleichnis.<\/p>\n<p>1. Man hat darauf hingewiesen, dieses Gleichnis besage, das Schicksal des Wortes Gottes h\u00e4nge davon ab, in welche Herzen es ges\u00e4t werde (a.) Der festgetretene Pfad versinnbildlicht einen verschlossenen Sinn, der nicht bereit ist, das Wort Gottes aufzunehmen. (B.) Die d\u00fcnne Erdschicht \u00fcber den Felsen verk\u00f6rpert die Menschen, die das Wort zwar aufnehmen, jedoch nicht weiter dar\u00fcber nachdenken und sich auch der Konsequenzen nicht bewusst sind und daher versagen, wenn sie einer Belastungsprobe ausgesetzt werden. (C.) Das dornige Land steht f\u00fcr die Menschen, die vor lauter Gesch\u00e4ftigkeit alles verdr\u00e4ngen, was Gott betrifft. Wir sollten jedoch stets bedenken, dass es sich dabei keineswegs um schlechte Dinge handeln muss, durch die das verdr\u00e4ngt wird, was Menschen am meisten nottut; ja, es m\u00f6ge f\u00fcr sich betrachtet sogar ganz vern\u00fcnftige Dinge sein. Doch der schlimmste Feind des Besten ist stets das Zweitbeste. (D.) das gute Land verk\u00f6rpert das gute Herz. Ein guter Zuh\u00f6rer tut dreierlei. Erstens h\u00f6rt er aufmerksam zu. Zweitens beh\u00e4lt er das Geh\u00f6rte in Herz und Sinn und denkt solange dar\u00fcber nach, bis er entdeckt, was es f\u00fcr ihn selbst zu bedeutet hat. Drittens handelt er entsprechend. Er setzt das Geh\u00f6rte in die Tat um.<\/p>\n<p>2. Es ist darauf hingewiesen worden, dass nur die folgende Auslegung des Gleichnisses richtig sein k\u00f6nnte. Jesus befand sich in der Lage eines Mannes, der aus der Synagoge verbannt war. Die Pharis\u00e4er, die Schriftgelehrten und die religi\u00f6sen Anf\u00fchrer des Volkes waren gegen ihn. Das musste die J\u00fcnger zwangsl\u00e4ufig entmutigen. Ihnen nun erz\u00e4hlt Jesus das Gleichnis, in dem er zu ihnen sagt: \u201eJeder Bauer wei\u00df, dass von seiner Saat niemals alles aufgeht; etwas geht stets verloren. Aber dieses Wissen entmutigt ihn nicht so, dass er aufh\u00f6rt, zu s\u00e4en; er wei\u00df, dass die Ernte trotzdem sicher ist\u201c. Und weiter sagt Jesus zu seinen J\u00fcngern: \u201eIch wei\u00df, dass wir alle R\u00fcckschl\u00e4ge erleiden und Zeiten der Entt\u00e4uschungen und der Mutlosigkeit durchmachen; ich wei\u00df, dass wir alle Feinde und Widersacher haben; trotzdem braucht ihr nicht zu verzweifeln, einmal kommt der Tag der Ernte\u201c.<\/p>\n<p>In der Auslegung dieses Gleichnisses best\u00e4tigt Jesus eindeutig die M\u00f6glichkeit, dass du als Nachfolger Christus lebst, sp\u00e4ter jedoch von ihm abf\u00e4llst und deiner Entscheidung f\u00fcr Jesus den R\u00fccken kehrst. Das kann passieren, wenn Dinge schwierig werden oder wenn du dabei versagst, der Versuchung zu widerstehen. Den Gegensatz dazu bilden jene, die \u201edas Wort h\u00f6ren, bewahren und durch Geduld Frucht bringen\u201c(Lk8, 15). Jesus lehrt, es sei absolut notwendig, dass du wenn du sein Wort h\u00f6rst, auch \u201edaran festh\u00e4ltst\u201c(Lk11, 28; Joh8, 51; 1Kor15, 1-2; Kol1, 21-23; 1Tim4, 1. 16; 2Tim3, 13-15; 1Joh2, 24-25), egal was auch geschehen mag, st\u00fctze dich auf das Wort Gottes und bitte den Heiligen Geist dir die Kraft zu geben die du brauchst. Einer der besten Wege, wie du das Wort bewahren kannst, ist es in der Praxis umzusetzen und das sobald Gott dir zeigt, wie du es auf dein Leben anwenden kannst(siehe Jak1, 22-25).<\/p>\n<p>So will dich dieses Gleichnis zugleich daran mahnen, wie du das Wort Gottes h\u00f6ren und in dir aufnehmen sollst und dich ermutigen, alle Zweifel und Hoffnungslosigkeit fallen zu lassen in der Gewissheit, dass noch so viele R\u00fcckschl\u00e4ge die Ernte Gottes schlie\u00dflich doch nicht verhindern k\u00f6nnen. Sei als Gl\u00e4ubiger immer darauf bedacht, das weltliche Pflichten, materielle Dinge oder Vergn\u00fcgungen nicht deine Gedanken f\u00fcllen und zur Priorit\u00e4t in deinem Leben werden. Falls das geschieht, wird die Kraft, die aus deiner Beziehung mit Jesus erw\u00e4chst, von dir abflie\u00dfen. Die Dornen und das Unkraut weltlicher Sorgen und Vergn\u00fcgungen k\u00f6nnen langsam, aber sicher die Leidenschaft f\u00fcr Gottes Wort und seine Absichten in deinem Leben ersticken.<\/p>\n<blockquote><p>Frage dich immer wieder:<\/p>\n<p>Was geschieht in einem Leben?<\/p>\n<p>Bin ich mehr und mehr in zeitlichen Dingen und irdischen Anliegen verfangen?<\/p>\n<p>Oder haben Gottes ewiges Wort und seine Absicht Priorit\u00e4t und werden diese im Lauf der der Zeit zunehmend wichtiger?<\/p>\n<p>Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionhe<\/em>art<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus. Der Frieden und die Liebe Gott sollen dir vorangehen, an dir sollen die Menschen erkennen wer Jesus Christus ist. Wandel im Sinne des Wortes hier auf dieser Welt, lebe das Evangelium! 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