{"id":1503,"date":"2017-02-03T00:22:58","date_gmt":"2017-02-02T23:22:58","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1503"},"modified":"2018-09-14T14:05:49","modified_gmt":"2018-09-14T12:05:49","slug":"andacht-vom-03-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1503","title":{"rendered":"Andacht vom 03. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Genie\u00dfe dir Liebe Gottes in deinem Leben, sie ist teuer erkauft. Gott hat f\u00fcr dich seinen einzigen Sohn geopfert, damit du freien Zugang zu seinen Thron hast. Durch das Blut Jesus Christus bist du kostbar erkauft zur Freiheit!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Zusammen sind wir ein Leib, die Gemeinde Jesus Christi!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 8, 1-3\nUnd es begab sich hernach, dass er durch St\u00e4dte und D\u00f6rfer reiste, wobei er predigte und das Evangelium vom Reiche Gottes verk\u00fcndigte; und die Zw\u00f6lf [waren] mit ihm\nund etliche Frauen, die von b\u00f6sen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, von welcher sieben Teufel ausgefahren waren,\nund Johanna, das Weib Chusas, eines Verwalters des Herodes, und Susanna und viele andere, welche ihnen dienten mit ihrer Habe.<\/pre>\n<p>Die Zeit, die wir kommen sahen, ist da. Jesus h\u00e4lt sich auf den Stra\u00dfen auf. Sie Synagogen standen ihm nicht mehr offen. In hergebrachter Weise hatte er in der Kirche zu lehren begonnen, dort, wo jeder, der eine Botschaft von Gott zu bringen hatte, gerechterweise erwarten konnte, eine aufgeschlossene, empf\u00e4ngliche und aufnahmebereite Zuh\u00f6rerschaft zu finden. Statt willkommen gehei\u00dfen zu werden, stie\u00df er auf Widerstand; statt eifriger Zuh\u00f6rer fand er dort Pharis\u00e4er und Schriftgelehrte, die ihm unfreundlich begegneten und nur darauf lauerten, ihn mit seinen eigenen Worte und Taten zu \u00fcberf\u00fchren. Deshalb ging er jetzt auf die offene Stra\u00dfe, auf Anh\u00f6hen und ans Ufer des Sees. Gehe auch du hinaus auf die Stra\u00dfe und verk\u00fcndige das Evangelium allezeit und \u00fcberall, Jesus selbst hat dir es vorgelebt. Versp\u00fcrst du Gegenwinde und Anfeindungen? Verk\u00fcndige weiter, schaue auf zu Gott und nicht auf deine Gegner. Hast du Furcht das Evangelium zu verk\u00fcndigen? Jesus gibt dir die Vollmacht und Autorit\u00e4t allezeit, lasse dich vom Heiligen Geist leiten und f\u00fchren.<\/p>\n<p>An dieser Stelle ist von einigen Frauen die Rede, die ihm mit den Mitteln dienten, die ihnen zur Verf\u00fcgung standen. Es galt ganz allgemein als Akt der Fr\u00f6mmigkeit, wenn man einen Rabbi unterst\u00fctzte. Die Tatsache, dass die Menschen, die ihm ergeben folgten, Jesus auf diese Weise unterst\u00fctzten, entspricht durchaus der damaligen Sitte. Doch kommen wir ebenso wenig wie bei seinen J\u00fcngern umhin festzustellen, eine wie bunt gemischte Gesellschaft diese Frauen bildeten. Aus Maria Magdalena, Maria, die aus der Stadt Magdala stammte, hatte er sieben b\u00f6se Geister vertrieben. Sie hatte offensichtlich eine dunkle, schreckliche Vergangenheit hinter sich. Johanna war die Frau des Chusa, der epitopos, Verwalter des Herodes, war. K\u00f6nige verf\u00fcgten neben ihrem privaten Besitz \u00fcber viele Nebeneinnahmen; der Verwalter war ein Beamter, der die Finanzinteressen des K\u00f6nigs vertrat. Die Herrscher des r\u00f6mischen Reiches hatte selbst in den Provinzen, die von Prokonsuln, den vom Senat ernannten Beamten, regiert wurden, noch eigene Verwalter eingesetzt, die ihre Interessen wahrnahmen. Es gab also keinen vertrauensw\u00fcrdigeren und wichtigeren Beamten als ihn. Es ist eine erstaunliche Tatsache, dass wir Maria Magdalene mit ihrer dunklen Vergangenheit in der gleichen Gesellschaft mit Johanna antreffen, einer h\u00f6fischen Dame. Es geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Taten Jesu, dass er die unterschiedlichsten Menschen dazu bef\u00e4higt, miteinander zu leben, ohne dass sie dadurch etwas von ihrer Pers\u00f6nlichkeit oder ihrem Wert einb\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>G. K, Chesterton schreibt \u00fcber den Text, der besagt, dass der L\u00f6we sich neben dem Lamm niederlegen wird: \u201eWir m\u00fcssen bedenken, dass dieser Text h\u00e4ufig zu einfach ausgelegt wird. Stets wird angenommen\u2026..dass der L\u00f6we, der neben dem Lamm liegt, zahm wie ein Lamm werde. Aber das w\u00e4re eine brutale, gewaltsame Anma\u00dfung und bedeutete Anspruch auf Vorherrschaft von Seiten des Lamms. Das hie\u00dfe nichts anderes, als dass das Lamm den L\u00f6wen verschlingt, statt dass umgekehrt der L\u00f6we das Lamm verschlingt. Das eigentlich Problem liegt woanders: Kann der L\u00f6we sich neben dem Lamm niederlegen, ohne seine herrliche Wildheit einzub\u00fc\u00dfen?\u201c Nichts hat die Gemeinde n\u00f6tiger, als zu lernen, die unterschiedlichen Temperamente und Naturen voneinander verschiedener Menschen in das gleiche Geschirr zu spannen. Wenn uns das nicht gelingt, tragen wir selbst schuld daran, denn in Jesus Christus kann es geschehen, ist es geschehen.<\/p>\n<p>Zu den Frauen geh\u00f6rten einige, die praktische Hilfe leisteten. Frauen war es in Pal\u00e4stina erlaubt, zu predigen; doch sie gaben das, was sie besa\u00dfen. Ein alter Schuhmacher, der sich einst gew\u00fcnscht hatte, Geistlicher zu werden, dem sich jedoch keine M\u00f6glichkeit dazu geboten hatte, war mit einem jungen Theologiestudenten befreundet. Als der junge Mann eines Tages sein erstes Amt antrat, bat der alte Mann ihm um einen Gefallen. Er bat ihn, solange er lebte, die Schuhe f\u00fcr den jungen Mann machen zu d\u00fcrfen, damit er sp\u00fcre, dass der Prediger die von ihm gefertigten Schuhe auf der Kanzel trage, die ihm selbst verwehrt gewesen sei. Die Person, die im Vordergrund steht, vollbringt keineswegs immer die gr\u00f6\u00dfte Leistung. Wie mancher, der ein \u00f6ffentliches Amt aus\u00fcbt, w\u00e4re dazu nicht eine einzige Woche imstande, wenn nicht sein Haus und seine Familie hinter ihm st\u00e4nden!<\/p>\n<blockquote><p>Im Dienst Jesu Christi ist auch die kleinste Gabe willkommen. Viele seiner gr\u00f6\u00dften Diener stehen unerkannt im Hintergrund und sind doch so entscheidend f\u00fcr seine Sache. Jeder hat seine Gabe von Gott bekommen, die er f\u00fcr das Reich Gottes einsetzen kann. Zusammen sind wir ein Leib, eine Gemeinde, die Braut Jesus Christus, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Genie\u00dfe dir Liebe Gottes in deinem Leben, sie ist teuer erkauft. Gott hat f\u00fcr dich seinen einzigen Sohn geopfert, damit du freien Zugang zu seinen Thron hast. 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