{"id":1448,"date":"2017-01-29T00:51:03","date_gmt":"2017-01-28T23:51:03","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1448"},"modified":"2018-09-14T14:05:53","modified_gmt":"2018-09-14T12:05:53","slug":"andacht-vom-29-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1448","title":{"rendered":"Andacht vom 29. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen besinnlichen und gesegneten Tag. Komme in die Stille und h\u00f6re was dein Herr, dein Gott dir sagen m\u00f6chte. Folge ihm nach, denn er allein weist dir den rechten Weg. Er gibt dir das Wollen und das Gelingen f\u00fcr seine Wege in deinem Leben! Auch wenn sie nicht deinen Willen entsprechen folge ihm nach, den sein Wille soll geschehen, nicht der deine!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Erkenne die Autorit\u00e4t Jesus an und folge ihm!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 7, 1-10\nNachdem nun vor den Ohren des Volkes alle seine Reden beendet hatte, ging er hinein nach Kapernaum.\nEines Hauptmanns Knecht aber, der jenem wert war, lag krank und war am Sterben.\nDa er aber von Jesus h\u00f6rte, sandte er \u00c4lteste der Juden zu ihm mit der Bitte, er m\u00f6ge kommen und seinen Knecht retten.\nAls diese zu Jesus kamen, baten sie ihn angelegentlich und sprachen: Er ist es wert, da\u00df du ihm das erzeigst;\ndenn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut.\nDa ging Jesus mit ihnen hin. Und als er schon nicht mehr fern von dem Hause war, schickte der Hauptmann Freunde zu ihm und lie\u00df ihm sagen: Herr, bem\u00fche dich nicht; denn ich bin nicht wert, da\u00df du unter mein Dach kommst!\nDarum hielt ich auch mich selbst nicht f\u00fcr w\u00fcrdig, zu dir zu kommen; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund!\nDenn auch ich bin ein Mensch, der einem Kommando untersteht, und habe Kriegsknechte unter mir; und sage ich zu diesem: Geh hin! so geht er; und zu einem andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er's.\nAls Jesus das h\u00f6rte, verwunderte er sich \u00fcber ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch, selbst in Israel habe ich einen so gro\u00dfen Glauben nicht gefunden!\nUnd als die Abgesandten in das Haus zur\u00fcckkamen, fanden sie den krank gewesenen Knecht gesund.\n<\/pre>\n<p>Im Mittelpunkt dieser Begebenheit steht ein r\u00f6mischer Hauptmann, ein ungew\u00f6hnlicher Mann.<\/p>\n<p><strong>1.<\/strong> Schon als Hauptmann oder Zenturio war er kein gew\u00f6hnlicher Mann. Die r\u00f6mischen Hauptleute f\u00fchrten eine Kompanie und bildeten das R\u00fcckgrat des r\u00f6mischen Heeres. Wo immer im Neuen Testament die Rede von Hauptleuten ist, wird Guten von ihnen berichtet(vgl. Lk23, 47; Apg10, 26; 23, 17. 23. 24; 24, 23; 27, 43). Der griechische Geschichtenschreiber Polybios hat uns geschildert, welche Eigenschaften von einem Hauptmann erwartet wurden. Er brauchte nicht so sehr die Gefahr suchen; vielmehr musste er befehlen k\u00f6nnen, best\u00e4ndig und zuverl\u00e4ssig im Handeln sein, er sollte sich nicht \u00fcbereifrig in die Schlacht st\u00fcrzen, in Bedr\u00e4ngnis dagegen die Stellung halte und bereit sein, auf seinem Posten zu sterben. Ein Hauptman musste ein Mann unter M\u00e4nnern sein, sonst konnte er die ihm gestellte Aufgabe nicht erf\u00fcllen. So wie auch Gl\u00e4ubige unter Gl\u00e4ubige sind, zusammen sind wir eins. Jeder erf\u00fcllt seine Aufgaben im Reich Gottes.<\/p>\n<p><strong>2<\/strong>. Er verhielt sich seinem Knecht gegen\u00fcber h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich. Er liebte diesen Knecht und scheute keine M\u00fche, um ihn zu retten. Nach dem r\u00f6mischen Recht galt jeder Sklave als lebendes Werkzeug, er hatte keinerlei Rechte; sein Herr konnte ihn nach Belieben misshandeln und sogar t\u00f6ten. Der Verwalter eines r\u00f6mischen Gro\u00dfgrundbesitzes empfahl einmal dem Besitzer, allj\u00e4hrlich seiner Ger\u00e4te zu \u00fcberpr\u00fcfen und alles, was alt und zerbrochen sei, auszumerzen und ebenso auch mit den Sklaven zu verfahren. Wenn ein Sklave nicht mehr arbeiten konnte, wurde er normalerweise get\u00f6tet. Das Verhalten des Hauptmanns von Kapernaum war als etwas ganz Ungew\u00f6hnliches. Bei ihm gab es allen Anschein nach kein Ansehen der Person, so wie es auch bei dir als Gl\u00e4ubiger kein Ansehen der Person geben sollte, da es bei Gott auch kein Ansehen der Person gibt.<\/p>\n<p><strong>3.<\/strong> Er war offensichtlich ein tief religi\u00f6ser Mensch. Ein Mensch, der so weit geht, dass er eine Synagoge bauen l\u00e4sst, muss mehr als nur oberfl\u00e4chlich interessiert sein. Es stimmt zwar, dass die R\u00f6mer die Religion aus einem schamlosen Grunde unterst\u00fctzten: Sie war ein wesentlicher Ordnungsfaktor im Leben der Menschen. Sie sahen in der Religion ein Beruhigungsmittel f\u00fcr das Volk. So hat Augustus eindeutig aus diesem Grund den Bau von Synagogen empfohlen. Der englische Geschichtsschreiber Gibbon hat den bekannten Satz gepr\u00e4gt: \u201eDas Volk war der Meinung, dass die verschiedenen Religionen, die es im r\u00f6mischen Reich gab, alle gleichberechtigt und wahr seien; die Philosophen, dass sie alle gleich falsch seien und die r\u00f6mische Obrigkeit hielt sie alle f\u00fcr gleich n\u00fctzlich\u201c. Doch der Hauptmann geh\u00f6rte nicht zu den zynischen Verwaltungsbeamten; er war ein aufrichtig frommer Mann. Auch du sollst in deinem Verhalten anderen Menschen gegen\u00fcber immer aufrichtig und ehrlich sein. Zynisches Verhalten ist keineswegs von Gott, Gott ist immer Ehrlich und geradeheraus. In allem sei dein \u201eJa ein Ja\u201c und dein \u201eNein ein Nein\u201c.<\/p>\n<p><strong>4.<\/strong> Er verhielt sich Jesus gegen\u00fcber h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich. Waren die Juden daf\u00fcr bekannt, dass sie die Nichtjuden verachteten, so hassten die Nichtjuden umgekehrt die Juden. Der Antisemitismus ist keine neue Erfindung. Die R\u00f6mer nannten die Juden eine schmutzige Rasse; sie hielten den j\u00fcdischen Glauben f\u00fcr einen barbarischen Aberglaube; sie beschuldigten die Juden, einen Eselkopf anzubeten und ihrem Gott jedes Jahr einen heidnischen Fremdling zu opfern. In Wirklichkeit dagegen hatten viele Nichtjuden, die der Vielg\u00f6tterei und der widerlichen Sitten des Heidentums \u00fcberdr\u00fcssig waren, den j\u00fcdischen Glauben von dem einen wahren Gott angenommen und bekannten sich zu der strengen j\u00fcdischen Moral. Die Atmosph\u00e4re der ganzen Geschichte verr\u00e4t, dass zwischen diesem Hauptmann und den Juden ein enges Band der Freundschaft bestand. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, die damalige Zeit erinnert uns an unserer heutige Zeit. Stehe auch du allezeit zu deinem Glauben, egal was auch kommen mag, bekenne dich zu Jesus Christus. Beziehe in dieser Welt eindeutig deine Position.<\/p>\n<p><strong>5.<\/strong> Er war ein bescheidener, dem\u00fctiger Mann. Er wusste sehr wohl, dass das Gesetz der strenggl\u00e4ubigen Juden verbot, das Haus eines Nichtjuden zu betreten(Apg10, 28). Er wusste, dass kein strenggl\u00e4ubiger Jude einem Nichtjuden gestattete, sein Haus zu betreten oder sonst wie Verkehr mit ihm zu pflegen. So wagte er nicht einmal pers\u00f6nlich zu Jesus zu gehen. Er \u00fcberredete seine j\u00fcdischen Freunde, an den Meister heranzutreten. Dieser Mann, der gewohnt war zu befehlen, bewies gegen\u00fcber echter Gr\u00f6\u00dfe eine erstaunliche Bescheidenheit. Demut und Bescheidenheit sind ein wichtiger Glaubensgrundstein in deinem Leben. Nehme dich einfach auch mal einen Schritt zur\u00fcck f\u00fcr andere, wenn du von Gott dazu aufgerufen wirst.<\/p>\n<p><strong>6.<\/strong> Er war ein gl\u00e4ubiger Mensch. Sein Glaube gr\u00fcndete sich auf eine sehr vern\u00fcnftige Beweisf\u00fchrung. Er folgerte aus dem Hier und Jetzt auf das Dort und Dann. Er ging von seiner eigenen Erfahrung aus. Wenn er durch die Autorit\u00e4t, die er besa\u00df, schon so viel erreicht hatte, um wieviel mehr musste dann die Autorit\u00e4t Jesu bewirken. Er kam voll des unbedingten Vertrauens eines Menschen, der zu Gott aufblickt und sagt: \u201eHerr, ich wei\u00df, dass es dir m\u00f6glich ist\u201c. Glaube an die Kraft und Autorit\u00e4t in deinen Leben, gehe im Glauben voran, egal wie deine sichtbaren Umst\u00e4nde auch sein m\u00f6gen, schaue im Glauben auf zu Jesus Christus.<\/p>\n<p><strong>7.<\/strong> Der Hauptmann erkannte nicht nur Jesu Autorit\u00e4t, sondern er reagierte auch mit v\u00f6lligem Glauben. Er glaubte ohne Wenn und Aber, nichts wurde von ihm hinterfragt, sondern er handelte einfach nur. Handel auch du ohne Wenn und Aber auf Jesus sein Wort hin. Heutzutage wird so viel hinterfragt und diskutiert, der Glaube wird tot geredet. Gebetskreise werden zur Diskussionsrunde, gesprochene Gebete werden durch Diskussionen danach wieder zerredet. Unglauben wird gez\u00fcchtet, die Autorit\u00e4t des Glaubens zerredet. Wenn Jesus dir sagt \u201egehe\u201c dann gehe, ohne es zu hinterfragen und ohne zweifeln.<\/p>\n<blockquote><p>Betrachten wir einmal die Definition des Glaubens im Hebr\u00e4er 11, 1: Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine \u00dcberzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. Hier wird eindeutig belegt, dass der wahre, ausharrende Glaube einschlie\u00dft, Gott in jeder Situation zu vertrauen. Dieses Vertrauen bef\u00e4higt dich als Gl\u00e4ubiger, Gott und seinem Wort immer treu zu bleiben. Es besteht kein Grund zur Diskussion, es besteht kein Grund, Dinge zu zerreden. Als Gl\u00e4ubiger Nachfolger Jesus Christus nimmst du Gott beim Wort und baust r\u00fcckhaltlos auf seine Verhei\u00dfungen. Du st\u00fctzt deine Hoffnung nicht auf sichtbare Umst\u00e4nde sondern vertraust zuversichtlich auf geistliche Tatsachen. Ein solcher Glaube bef\u00e4higt dich, in der rechten Beziehung mit Gott zu leben(Herb11, 4). Er veranlasst dich, nach einer tieferen Beziehung zu Gott zu streben(Hebr11, 6) und in voller Gewissheit seinem Wort zu folgen(Hebr11, 7. 11) Der Glaube gehorcht Gottes Anweisungen, so wie der Hauptmann von Kapernaum seinem Wort gehorcht hat. Durch deinen Glauben wirst du dein Leben auf Gottes Verhei\u00dfungen gr\u00fcnden(Hebr11, 13. 39), die b\u00f6sen Verhaltensweisen und Taten der gegenw\u00e4rtigen Welt ablegen(Hebr11, 13) und nach der Heimat im Himmel zu streben. Dein Glaube lehrt dich, gro\u00dfe Herausforderungen und Schwierigkeiten zu bestehen(Hebr11, 17-19), in den zuk\u00fcnftigen Generationen Glauben zu wecken(Hebr11, 21), der Verlockung zu ertragen(Hebr11, 25), Verfolgung zu ertragen(Hebr11, 27), in Gottes Kraft und zu seiner Ehre m\u00e4chtige Taten und Wunder zu vollbringen(Hebr11, 33-35) und auch f\u00fcr Gott zu leiden(Hebr11, 25, 35-38). Der Glaube sagt, dass du nicht zu den nutzlosen und gottlosen Wegen der Welt zur\u00fcckkehren wirst, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart<\/em>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen besinnlichen und gesegneten Tag. Komme in die Stille und h\u00f6re was dein Herr, dein Gott dir sagen m\u00f6chte. Folge ihm nach, denn er allein weist dir den rechten Weg. Er gibt dir das Wollen und das Gelingen f\u00fcr seine Wege in deinem Leben! 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