{"id":1421,"date":"2017-01-24T00:11:47","date_gmt":"2017-01-23T23:11:47","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1421"},"modified":"2018-09-14T14:05:56","modified_gmt":"2018-09-14T12:05:56","slug":"andacht-vom-24-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1421","title":{"rendered":"Andacht vom 24. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Solange es an dir liegt, halte Frieden mit jedermann. Behandle jeden Menschen so wie du auch behandelt werden m\u00f6chtest!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Jesus beruft die J\u00fcnger, auch du bist berufen! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 6, 12-19<\/strong>\n\n<strong>Es begab sich aber in diesen Tagen, da\u00df er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott.<\/strong>\n\n<strong>Lk 6,1Und als es Tag geworden, rief er seine J\u00fcnger herzu und erw\u00e4hlte aus ihnen zw\u00f6lf, die er auch Apostel nannte:<\/strong>\n\n<strong>Simon, den er auch Petrus nannte, und dessen Bruder Andreas, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholom\u00e4us,<\/strong>\n\n<strong>Matth\u00e4us und Thomas, Jakobus, den Sohn des Alph\u00e4us, und Simon, genannt Zelotes,<\/strong>\n\n<strong>Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Ischariot, der zum Verr\u00e4ter wurde.<\/strong>\n\n<strong>Und er stieg mit ihnen hinab und stellte sich auf einen ebenen Platz mit einer gro\u00dfen Schar seiner J\u00fcnger und einer gro\u00dfen Menge Volkes aus ganz Jud\u00e4a und von Jerusalem und von der Meeresk\u00fcste, von Tyrus und Zidon, die gekommen waren, um ihn zu h\u00f6ren und geheilt zu werden von ihren Krankheiten;<\/strong>\n\n<strong>und die, welche von unreinen Geistern geplagt waren, wurden geheilt.<\/strong><\/pre>\n<p><strong>Und alles Volk suchte ihn anzur\u00fchren, denn Kraft ging von ihm aus und heilte alle.<\/strong><\/p>\n<p>Jesus beruft die J\u00fcnger. Es ist interessant und heilsam zugleich, einmal zu untersuchen, warum er sie erw\u00e4hlte, denn bis auf den heutigen Tag hat sich an den Gr\u00fcnden, aus denen Jesus Menschen braucht, und an den Absichten, die er mit den Menschen verfolgt, die bereit sind, ihm zu folgen, nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Markus 3, 14 lesen wir, dass er sie, zu sich rief, damit sie bei ihm sein sollten. Das bedeutet zweierlei. a) Jesus rief sie als Freunde zu sich. Es ist erstaunlich, dass Jesus der menschlichen Freundschaft bedurfte. Ein Kernst\u00fcck des christlichen Glaubens besteht darin, dass wir in aller Ehrfurcht und Bescheidenheit sagen d\u00fcrfen, dass Gott ohne Menschen nicht froh sein kann. Gott hat uns Menschen geschaffen, damit wir Gemeinschaft mit ihm haben. Weil Gott unser Vater ist, bleibt in seinem Herzen solange ein leerer Platz, bis auch der letzte Mensch zu ihm heimgefunden hat. Ich sage nicht dass alle finden werden. Aber Gott m\u00f6chte das kein Mensch verloren geht und alle zu Erkenntnis der Wahrheit kommen(1Tim2, 4), das ist sein Wunsch und dein Auftrag, Menschen allezeit das Evangelium zu verk\u00fcndigen. b) Jesus wusste, dass sein Ende Nahe war. H\u00e4tte er zu einer sp\u00e4teren Zeit gelebt, h\u00e4tte er unter Umst\u00e4nden ein Buch geschrieben, dass seine Lehre \u00fcber dir ganze Welt verbreitet h\u00e4tte. Aber zu der Zeit, in der er lebte, waren die M\u00e4nner, die er ausw\u00e4hlte, dazu berufen, seine Botschaft in sich aufzunehmen. Sie waren lebendige B\u00fccher f\u00fcr ihn. Sie sollten ihn begleiten, damit sie eines Tages seine Botschaft allen Menschen \u00fcbermitteln konnten. Wie du wohl schauen w\u00fcrdest, wenn es bei dir heute hei\u00dfen w\u00fcrde \u201eeine E-Mail von Jesus in deinem Postfach\u201c oder \u201eJesus Christus hat dir eine Freundschaftsanfrage\u201c bei Facebook gestellt, oder bei dir an der T\u00fcr klingeln w\u00fcrde, mit der Mitteilung du bist berufen, folge mir nach. Aber an den J\u00fcngern siehst du was es hei\u00dft berufen zu sein, \u201efolge mir nach\u201c, verbringe den ganzen Tag und die ganze Nacht mit mir, weiche mir nicht von der Seite, sei immer da. Das bedeutet berufen zu sein und Jesus Christus nachzufolgen. Nicht nur wenn du Lust und Zeit f\u00fcr Jesus hast, nicht nur sonntags in der Gemeinde, sondern allezeit.<\/p>\n<p>Jesus w\u00e4hlte sie unter seinen Sch\u00fclern aus. Ein Sch\u00fcler ist jemand, der etwas lernt. Sie sollten diejenigen sein, die st\u00e4ndig mehr von ihm und \u00fcber ihn erfuhren. Christ bist du, wenn du dich dein ganzes Leben hindurch bem\u00fchst, etwas von dem Herrn zu lernen, dem du eines Tages von Angesicht zu Angesicht begegnest und den du als den erkennen wirst, der er ist. H\u00f6re niemals auf von Jesus Christus zu lernen, sei ein wahrer Nachfolger, der das gelernte in seinem Leben in die Tat umsetzt. Denn ansonsten hat das Wort Gottes wenig Sinn, wenn es nicht gelebt werden w\u00fcrden in allem.<\/p>\n<p>Jesus berief sie als Apostel zu sich. Mit dem griechischen Wort <strong><em>apostolos<\/em><\/strong> bezeichnet man jemanden, der ausgesandt wird, einerlei, ob es ein einfacher Bote oder ein Botschafter ist. Die Apostel sollten also seine Botschafter bei den Menschen sein. Ein kleines M\u00e4dchen, das im Kindergottesdienst von den Aposteln geh\u00f6rt und das Wort nicht ganz richtig verstanden hatte, weil es noch sehr klein war, erz\u00e4hlte den Eltern zu Hause, es habe etwas von Jesus Musterbeispielen geh\u00f6rt. Ein Botschafter steht in einem fremden Land tats\u00e4chlich stellvertretend f\u00fcr sein Land da, f\u00fcr das er auch sprechen muss. Er ist in ganz besonderem Ma\u00dfe ein Musterbeispiel\u00a0 seines Landes. So sind auch du und alle Christen aufgerufen, Botschafter Christi, ein Musterbeispiel zu sein, nicht nur mit den Worten, sondern mit deinem ganzen Leben und mit deinen Taten.<\/p>\n<p>Von den Zw\u00f6lf selbst wollen wir uns zwei Dinge merken,<\/p>\n<ol>\n<li>Sie waren ganz einfache M\u00e4nner. Es befand sich weder ein reicher noch ein ber\u00fchmter noch ein einflussreicher Mann unter ihnen; sie hatten auch keine besondere Erziehung genossen, sondern waren M\u00e4nner aus dem Volk. Es ist, als ob Jesus damit habe sagen wollen: \u201eGebt mir zw\u00f6lf Durchschnittsmenschen (bitte nicht falsch verstehen), dann will ich die Welt verwandeln\u201c. Das Werk Jesu liegt nicht in den H\u00e4nden von Menschen, die in der Welt als bedeutend gelten, sondern in der Hand von Durchschnittsmenschen, wie auch ich es bin. Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person(R\u00f6m2, 11), es gibt keinen Menschenkult, wie es ihn unter uns Menschen zu tausenden gibt. Alles was irgendwie aus der Masse hervorsticht wird angebetet. Selbst in den Gemeinden ist es so, alle Gemeinden ringen um den einen besonderen Prediger, der ach so ein gro\u00dfes Zeugnis sein muss, den m\u00fcssen wir bei uns in der Gemeinde haben, unbedingt.<\/li>\n<li>Es war eine bunte Gesellschaft, ein merkw\u00fcrdiges Gemisch. Greifen wir nur einmal zwei von ihnen heraus. Matth\u00e4us war ein Z\u00f6llner, galt also als Verr\u00e4ter und Abtr\u00fcnniger seines Landes. Simon war Zelot; die Zeloten waren fanatische Nationalisten, die sich geschworen hatten, jeden \u00dcberl\u00e4ufer und R\u00f6mer dessen sie habhaft werden konnten, umzubringen. Es geh\u00f6rt zu den Wundern der Macht Jesu Christi, dass Matth\u00e4us und Simon Zelotes friedlich in der so engen Gemeinschaft der Apostel miteinander lebten. Wenn Menschen wirklich Christen sind, k\u00f6nnen auch Personen, die sich nach Charakter und Typ wesentlich voneinander unterscheiden, in Frieden miteinander auskommen. Von dem englischen Schriftsteller Gilbert Chesterton und seinem Bruder Cecil wird berichtet: \u201eSie hatten st\u00e4ndig Auseinandersetzungen miteinander, aber sie stritten sich niemals\u201c. Nur in Jesus Christus l\u00e4sst sich das Problem des menschlichen Zusammenlebens l\u00f6sen, und das liegt daran, dass selbst grundverschiedene Menschen miteinander verbunden sein k\u00f6nnen, weil beide Jesus Christus lieben.<\/li>\n<\/ol>\n<blockquote><p>Wenn wir Jesus Christus wirklich lieben, werden wir uns auch untereinander lieben. Denn jeder einzelne ist eine wunderbare Sch\u00f6pfung Gottes, alle Menschen werden von Gott geliebt. Hast du auch noch so gro\u00dfe Schwierigkeiten mit einen Bruder oder Schwestern, du bist doch, durch den Herrn mit ihnen verbunden, zusammen seid ihr der Leib Christi, seine Gemeinde. Ist dir, es nicht m\u00f6glichen deinen Bruder oder Schwester zu lieben, gehe ins Gebet und kehre um, von deinen falschen Wegen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Solange es an dir liegt, halte Frieden mit jedermann. Behandle jeden Menschen so wie du auch behandelt werden m\u00f6chtest! Jesus beruft die J\u00fcnger, auch du bist berufen! 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