{"id":1417,"date":"2017-01-23T00:24:41","date_gmt":"2017-01-22T23:24:41","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1417"},"modified":"2018-09-14T14:05:57","modified_gmt":"2018-09-14T12:05:57","slug":"andacht-vom-23-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1417","title":{"rendered":"Andacht vom 23. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr segne deine H\u00e4nde Arbeit und alle deine Schritte die du gehst. Alles was du tust, soll dir und den anderen zum Segen sein!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><u>Jesus<\/u><em><u> Christus soll der Mittelpunkt deines Glaubens sein! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 6, 6-11 <\/strong>\n\n<strong>Es begab sich aber an einem andern Sabbat, dass er in eine Synagoge ging und lehrte; und daselbst war ein Mensch, dessen rechte Hand verdorrt war.<\/strong>\n\n<strong>Aber die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er gaben acht auf ihn, ob er am Sabbat heilen w\u00fcrde, um einen Grund zur Anklage wider ihn zu finden.<\/strong>\n\n<strong>Er aber merkte ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: Steh auf und stelle dich in die Mitte! Und er stand auf und stellte sich dahin.<\/strong>\n\n<strong>Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder B\u00f6ses zu tun, das Leben zu retten oder zu verderben?<\/strong>\n\n<strong>Und indem er sie alle ringsumher ansah, sprach er zu ihm: Strecke deine Hand aus! Der aber tat es, und seine Hand wurde wieder gesund, wie die andere.<\/strong>\n\n<strong>Sie aber wurden ganz unsinnig und besprachen sich miteinander, was sie doch Jesus antun k\u00f6nnten.<\/strong><\/pre>\n<p>Die Widersacher Jesu machten mittlerweile schon kein Hehl mehr aus ihrer Opposition. Als Jesus am Sabbat in die Synagoge ging, um zu lehren, waren auch die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er dort, um ihn zu beobachten und eine Handhabe wegen Sabbatsch\u00e4ndung gegen ihm zu haben, falls er die kranke Hand heilte.<\/p>\n<p>Interessant an dieser Geschichte ist, wenn wir sie mit Matth\u00e4us 12, 10-13 und Markus 3, 1-6 vergleichen, dass nur Lukas uns berichtet, es habe sich bei der verdorrten Hand um die Rechte des Mannes gehandelt. Hier spricht\u00a0 der Arzt,\u00a0 der an den Einzelheiten dieses Falls interessiert ist. Bei diesem Vorfall brach Jesu ganz offenkundig das Gesetz. Heilen galt als Arbeit und am Sabbat war es verboten, zu arbeiten. Wenn allerdings ein Leben in Gefahr war, durften Schritte zur Hilfe des Kranken unternommen werden. So war es zum Beispiel erlaubt, Augen- und Halskrankheiten zu behandeln. Aber f\u00fcr diesen Mann bestand keinerlei Lebensgefahr; er h\u00e4tte ebenso gut bis zum n\u00e4chsten Tag warten k\u00f6nnen. Doch Jesus wollte mit der Heilung demonstrieren, dass es, einerlei, war Vorschriften und Bestimmungen dar\u00fcber aussagen, stets richtig ist, am Sabbat etwas Gutes zu tun. Jesus richtete die Frage an sie: \u201eIst es recht, am Sabbat Leben zu erhalten oder zu verderben?\u201c Das musste sie treffen, denn w\u00e4hrend er dem Mann zu helfen versuchte, taten sie alles, um ihn zu vernichten. Er versuchte die Menschen zu retten und sie trachten nach Vernichtung.<\/p>\n<p>In dieser Geschichte treten drei Personen auf.<\/p>\n<p>Der Mann mit der verdorrten Han. Zweierlei l\u00e4sst sich von ihm sagen a.) In einer der apokryphen Evangelienberichte, also in einem Evangelium, das nicht in den Kanon des Neuen Testaments aufgenommen wurde, wird berichtet, dass es sich um einen Maurer gehandelt habe, der zu Jesus gekommen sei und ihn mit folgenden Worten um Hilfe angefleht habe: \u201eIch war ein Maurer und verdiene meinen Lebensunterhalt durch meine H\u00e4nde Arbeit. Ich flehe dich an, Jesus, gib mir meine Gesundheit wieder, damit ich nicht in Schanden um mein t\u00e4gliches Brot betteln muss\u201c. Es handelt sich als um einen Mann, der arbeiten wollte. Gott blickt wohlwollend auf alle, die ehrlich ihr Tagewerk verrichten m\u00f6chten b.) Er war ein Mann, der bereit war, das Unm\u00f6gliche zu versuchen. Er schob keine Einwendung, als Jesus ihn hie\u00df, seine unn\u00fctze Hand auszustrecken; er versuchte es, und durch die Kraft, die Jesus ihm verlieh, gelang es ihm auch. Das Wort unm\u00f6glich sollte auf dem Sprachschatz jedes Christen verbannt sein. Ein bekannter Naturwissenschaftler hat einmal gesagt: \u201eDer Unterschied zwischen etwas Schwierigen und Unm\u00f6glichen besteht lediglich darin, dass man zur Verwirklichung des Unm\u00f6glichen etwas mehr Zeit braucht\u201c. Bei Gott ist nichts Unm\u00f6glich, daran glaube bei allem was du tust. Dein Glauben kann in Jesus wunderbaren Namen Berge versetzen. Es gibt kein Problem was du mit Gottes Hilfe nicht l\u00f6sen oder beseitigen kannst. Gehe im Glauben voran, in der Autorit\u00e4t und Vollmacht Jesus Christus.<\/p>\n<p>Die zweite Person ist Jesus. Es liegt etwas wie eine heilige Herausforderung \u00fcber dieser Geschichte. Jesus wusste, dass er beobachtet wurde, doch ohne zu z\u00f6gern heilte er die Hand des Mannes. Er bat den Mann sogar hervorzutreten. Diese Angelegenheit sollte nicht abseits in einer Ecke erledigt werden. Von einem Prediger Wesleys, der in einer Stadt, die ihm feindlich gesonnen war, predigen wollte, ist folgende Geschichte \u00fcberliefert. Er beauftragte den Ausrufer, die Versammlung anzuk\u00fcndigen, doch der Ausrufer f\u00fcrchtete sich und fl\u00fcsterte blo\u00df. Das nahm der Prediger ihm die Glocke weg, klingelte laut und donnerte los: \u201eHerr Soundso wird heute Abend zu der und der Zeit an dem und dem Ort predigen, ich selbst bin der Mann\u201c. Der wahre Christ l\u00e4sst das Banner seines Glaubens voller Stolz flattern und fordert die Gegner geradezu heraus. Gehe in Vollmacht und Autorit\u00e4t Jesus Christus voran, bekennst du dich zu ihm, bekennt er dich vor seinen Vater im Himmel. Habe keine Angst, denn wenn Gott mit dir ist, wer soll gegen dich sein.<\/p>\n<p>Die Pharis\u00e4er, diese M\u00e4nner taten etwas sehr Ungew\u00f6hnliches. Sie hassten den Mann, der soeben einen Kranken geheilt hatte. Sie sind ein hervorragendes Beispiel f\u00fcr alle, die das von ihnen errichtete System mehr als Gott lieben. Ihnen \u00a0lag mehr an der Einhaltung s\u00e4mtlicher Vorschriften und Satzungen als an Gott. Auch in den Kirchen und Gemeinden geschieht das immer und immer wieder. Die Auseinandersetzungen betreffen h\u00e4ufig nicht die wesentlichen Fragen des Glaubens, sondern nur Fragen der kirchlichen Verwaltung und dergleichen mehr. Wie die Kirche verwaltet wird, ist nebens\u00e4chlich; doch Frieden, Eintracht, G\u00fcte und Bereitwilligkeit sind unerl\u00e4sslich. Wir leben in st\u00e4ndiger Gefahr, die Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber einem System \u00fcber die Loyalit\u00e4t, \u00fcber die Treue gegen\u00fcber Gott zu stellen. Das Systemtreue und nicht Gottestreue sind hoch angesehen in vielen Gemeinden und Kirchen. Ganz hoch oben finden wir in diesem System den Menschenkult, dass verherrlichen von Menschen, Gott sieht dabei ziemlich blass aus.<\/p>\n<blockquote><p>Stelle immer und \u00fcberall, Gott \u00fcber allen, das Kreuz, die Botschaft Jesus Christus soll dein Glaubensmittelpunkt sein, danach richte dich aus, mit deinem ganzen Sein, Wollen und F\u00fchlen. Unterwerfe dich nie wieder nach dem du die Freiheit Jesus Christus geschmeckt hast, menschlichen Satzungen, die nicht Jesus verherrlichen. Jesus Christus allein ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater nur durch ihn, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr segne deine H\u00e4nde Arbeit und alle deine Schritte die du gehst. Alles was du tust, soll dir und den anderen zum Segen sein! Jesus Christus soll der Mittelpunkt deines Glaubens sein! 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