{"id":1374,"date":"2017-01-15T00:35:14","date_gmt":"2017-01-14T23:35:14","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1374"},"modified":"2018-09-14T14:06:05","modified_gmt":"2018-09-14T12:06:05","slug":"andacht-vom-16-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1374","title":{"rendered":"Andacht vom 15. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. H\u00f6re was der Herr dir zu sagen und folge seinen Worten f\u00fcr dich. Vertraue ihm vom ganzen Herzen, denn er wird dich recht f\u00fchren, er weist dir voller Liebe seinen Weg in deinem Leben!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Vertraue auf das menschlich unm\u00f6gliche! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 5, 1-11<\/strong>\n\n<strong>Es begab sich aber, als das Volk sich zu ihm dr\u00e4ngte, um das Wort Gottes zu h\u00f6ren, stand er am See Genezareth;<\/strong>\n<strong>\nund er sah zwei Schiffe am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen die Netze.<\/strong>\n\n<strong>Da trat er in eines der Schiffe, das Simon geh\u00f6rte, und bat ihn, ein wenig vom Lande wegzufahren; und er setzte sich und lehrte die Menge vom Schiffe aus.<\/strong>\n\n<strong>Als er aber zu reden aufgeh\u00f6rt hatte, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die H\u00f6he und lasset eure Netze zu einem Fang hinunter!<\/strong>\n\n<strong>Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht hindurch gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen!<\/strong>\n\n<strong>Und als sie das getan, fingen sie eine gro\u00dfe Menge Fische; aber ihr Netz zerriss.<\/strong>\n\n<strong>Da winkten sie den Gef\u00e4hrten, die im andern Schiffe waren, da\u00df sie k\u00e4men und ihnen h\u00fclfen; und sie kamen und f\u00fcllten beide Schiffe, so da\u00df sie zu sinken begannen.<\/strong>\n\n<strong>Als aber Simon Petrus das sah, fiel er zu den Knien Jesu und sprach: Herr, gehe von mir hinaus; denn ich bin ein s\u00fcndiger Mensch!<\/strong>\n\n<strong>Denn ein Schrecken kam ihn an und alle, die bei ihm waren, wegen des Fischzuges, den sie getan hatten;<\/strong>\n\n<strong>gleicherweise auch Jakobus und Johannes, die S\u00f6hne des Zebed\u00e4us, die Simons Gehilfen waren. Und Jesus sprach zu Simon: F\u00fcrchte dich nicht; von nun an sollst du Menschen fangen!<\/strong>\n\n<strong>Und sie brachten die Schiffe ans Land, verlie\u00dfen alles und folgten ihm nach.<\/strong><\/pre>\n<p>Die ber\u00fchmte Wasserfl\u00e4che in Galil\u00e4a ist im Neuen Testament unter drei Bezeichnungen bekannt: Galil\u00e4isches Meer, Meer von Tiberias, See Genezareth. Der See ist etwa 21 Kilometer lang und an der breitesten Stelle etwa 12 Kilometer breit. Er liegt in einer Erdenke und sein Spiegel liegt 208 Meter unter dem des Mittelmeers. Dieser tiefen Lage entspricht das fast tropische Klima. Heute ist die Gegend fast verlassen, zur Zeit Jesu jedoch lagen neun Stadtgemeinden dicht beieinander an seinen Ufer, von denen keine weniger als 15 000 Einwohner hatte.<\/p>\n<p>Mit Genezareth war urspr\u00fcnglich die Ebene oder das Land Genezareth im Nordwesten des Sees bezeichnet worden, das au\u00dferordentlich fruchtbar war und zu Jesus Zeiten ein kleines Paradies gewesen sein muss. Die Juden liebten es, der Bedeutung einzelner W\u00f6rter nachzugehen. Die drei Urspr\u00fcnge, auf die sie das Wort Genezareth zur\u00fcckf\u00fchrten, zeigen, wie paradiesisch das Land war. 1. Sie leiteten das Wort von Kinnor, Harfe, ab, \u201eweil die Fr\u00fcchte s\u00fc\u00df wie Harfenklang sind!\u201c, 2. Von Gan, Garten, und Sar, F\u00fcrst, daher \u201eder F\u00fcrst unter den G\u00e4rten\u201c, 3. Von Gan, Garten, und Asher, Reichtum, daher \u201eder Garten der Reicht\u00fcmer\u201c.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen, auch wenn nichts davon erw\u00e4hnt wird, vor allem festhalten, dass wir uns mit diesem Bericht an einem Wendepunkt im Leben Jesu befinden. Zuletzt h\u00f6rten wir ihn in der Synagoge predigen; jetzt spricht er am See zu den Menschen. Selbstverst\u00e4ndlich wird er wieder in die Synagoge zur\u00fcckgehen; aber es kommt die Zeit, in der ihm die T\u00fcr der Synagoge verschlossen bleibt und das Seeufer und die Stra\u00dfe zur Gemeinde f\u00fcr ihn werden, und ein Boot seine Kanzel. Er ging von nun an \u00fcberall hin, wo Menschen bereit waren, ihm zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Gemeinschaft\u201c, hat John Wesley, der Begr\u00fcnder des Methodismus, einmal gesagt, \u201eist aus den Menschen hervorgegangen, die auf den dunklen Bergen wanderten, die zu keiner christlichen Kirche geh\u00f6rten, doch sie wurden von den Methodistenpredigern erweckt, die ihnen durch die Wildnis dieser Welt gefolgt waren, auf die Landstra\u00dfen und in die entlegensten Winkel, auf M\u00e4rkte und Messen, \u00fcber H\u00f6hen und durch T\u00e4ler. Sie haben das Kreuz auf den Stra\u00dfen und Gassen der Gro\u00dfst\u00e4dte ebenso errichtet wie in den D\u00f6rfern, in Scheunen und in den K\u00fcche der Bauerh\u00e4usern, und zwar in einer Weise und in einem Ausma\u00df, wie es seit den Tagen der Apostel nicht mehr vorgekommen war\u201c. \u201eIch sch\u00e4tze ein gem\u00fctliches Zimmer\u201c sagte Wesley, \u201eein welches Kissen und eine sch\u00f6ne Kanzel: Doch Seelen werden durch das Predigen im Freien gerettet\u201c. Wenn die Synagogen geschlossen waren, ging Jesus auf die offene Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen auf die Stra\u00dfen gehen, dort sind die Menschen die verloren gehen. In den dunkelsten und abgr\u00fcndigsten Ecken unseres Landes m\u00fcssen wir gehen, um den Menschen das Evangelium zu bringen. Der ganze Wohlstandsevangeliumsmief muss aufh\u00f6ren, wir m\u00fcssen uns von unseren gem\u00fctlichen beieinander sein trennen und uns aufmachen das Evangelium Jesus Christus zu den Menschen zu bringen und nicht warten das die Menschen zu uns kommen. Versteht mich bitte nicht falsch, dass alles hat seine Berechtigung und seine Zeit, aber die Welt geht vor unseren Gemeindet\u00fcren verloren, und dass liegt ein st\u00fcckweit daran, dass unsere T\u00fcren verschlossen sind. Klar sagst du jetzt, wieso unsere T\u00fcren sind doch immer offen, aber ist dein Herz auch offen. Gehst du jeden Menschen ohne Ansehen seiner Person entgegen? Bist du bereit, denn Gestank und Mief des Lebens zu ertragen, wenn der vor sich hin miefende Obdachlose neben dir in der Gemeinde sitzt? \u00a0Selbst ich, mit meinen T\u00e4towierungen und meinen langen Haaren, bin f\u00fcr manche Gemeinde und manchen Christen schon eine Anfechtung, weil ich nicht in das Heilige Raster passe. Liebe Geschwister, wacht auf und beendet euren heiligen Schlaf und \u00f6ffnet eure Herzen und eure T\u00fcren. Wie steht es in Herbr\u00e4er 13, 2: \u201eGastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt\u201c. Gastfrei f\u00fcr jedermann, nicht nur den Geschwistern und Freunden gegen\u00fcber, sondern alle Menschen, ohne Ansehen der Person. Jesus ging auch zu den Menschen die in der Gesellschaft keinen Anklang fanden, die nur wenig Respekt und Ehre zu Teil wurde. Jesus ging zu ihnen und behandelte sie mit Liebe und Respekt. Denke doch an dein eigenes weltliches Leben zur\u00fcck, hast du das vergessen? Wie qualvoll ein Leben ohne Christus ist?<\/p>\n<p>Dieser Bericht enth\u00e4lt so etwas wie eine Liste der Voraussetzungen f\u00fcr ein Wunder.<\/p>\n<ol>\n<li><strong><em><u>Augen, die sehen.<\/u><\/em><\/strong> Im galil\u00e4ischen Meer gab es erstaunliche Fischschw\u00e4rme, die so gro\u00df waren, dass sie eine Fl\u00e4che von der Gr\u00f6\u00dfe eines Sportplatzes bedeckten. Doch waren sie bei Tage nicht in Ufern\u00e4he, dicht unter dem Wasserspeigel, sondern weit drau\u00dfen, im tieferen Wasser. Jesus sah die M\u00e4nner, die viele Stunden vergeblich gearbeitet hatten, und er sah, was sie f\u00fcr ihren Lebensunterhalt so n\u00f6tig brauchten. Du brauchst Augen, die sehen, was n\u00f6tig ist und Augen die sehen, wo Hilfe zu finden ist. Und Wunder entdeckt ein Mensch, dem Gott offene Augen gegeben hat. Gehe mit offenen Augen durch deine Welt, sehe die Welt mit den Augen Jesus und handle in seinem Geist, stelle dir die Frage, \u201eWas w\u00fcrde Jesus tun?\u201c<\/li>\n<li><strong><em><u>Der Geist ist, der Leistungen hervorbringt.<\/u><\/em><\/strong> Da Jesus es gesagt hatte, war Petrus bereit, es nochmals zu versuchen, obwohl er ersch\u00f6pft war. Das Ungl\u00fcck der meisten Menschen besteht darin, dass sie genau vor der letzten, unbedingt noch erforderlichen Anstrengung aufgeben. Vielleicht liegt das Ziel, der Sieg nur einen Schritt weiter oder nur eine Minute bevor es geschieht. Gebe niemals auf, wenn Jesus zu dir gesagt hat, gehe, dann gehe!<\/li>\n<li><strong><em><u>Der Geist gibt nicht auf, was hoffnungslos zu sein scheint.<\/u><\/em><\/strong> Die Nacht war vorbei und damit die Zeit des Fischens. Alle Begleitumst\u00e4nde waren ung\u00fcnstig. Trotzdem sagte Petrus: \u201eM\u00f6gen die Umst\u00e4nde sein, wie sie wollen, wenn du es sagst, wollen wir es nochmals versuchen\u201c. Nur zu oft warten wir auf eine g\u00fcnstige Gelegenheit, wie der Augenblick uns ung\u00fcnstig erscheint. Aber wenn du stets warten willst, bis die Umst\u00e4nde vollkommen sind, wirst du nie etwas beginnen. Denn es werden niemals alle Umst\u00e4nde 100% zueinander passen, immer wird irgendwie etwas nicht so sein, wie DU es m\u00f6chtest. Das wird auch gerne zur Heiligen Ausrede, einfach nichts zu beginnen. Habe Mut und gehe los, wenn Gott mit dir ist, wer soll gegen dich sein.<\/li>\n<\/ol>\n<blockquote><p>Wenn du willst, dass ein Wunder geschieht, musst du dem Wort Jesus folgen, wenn er dir hei\u00dft, das Unm\u00f6gliche zu versuchen. Beschr\u00e4nke die Kraft Gottes nicht auf dein menschliches Denken, denn Gott ist so viel Gr\u00f6\u00dfer als das Denken der ganzen Welt zusammen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. H\u00f6re was der Herr dir zu sagen und folge seinen Worten f\u00fcr dich. Vertraue ihm vom ganzen Herzen, denn er wird dich recht f\u00fchren, er weist dir voller Liebe seinen Weg in deinem Leben! Vertraue auf das menschlich unm\u00f6gliche! 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