{"id":1368,"date":"2017-01-14T00:15:10","date_gmt":"2017-01-13T23:15:10","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1368"},"modified":"2018-09-14T14:06:07","modified_gmt":"2018-09-14T12:06:07","slug":"andacht-vom-15-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1368","title":{"rendered":"Andacht vom 14. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich von deinem Herrn Jesus Christus erbauen, heilen und tr\u00f6sten. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was er dir sagen m\u00f6chte, er m\u00f6chte in der Stille zu dir sprechen. Jetzt wenn er zu dir reden m\u00f6chte, verschlie\u00dfe deine Ohren nicht, denn er hat eine gute Botschaft f\u00fcr dich!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Dein Reich komme; Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel!<\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 4, 40-44<\/strong>\n\n<strong>Als aber die Sonne unterging, brachten alle, welche Kranke hatten mit mancherlei Gebrechen, sie zu ihm, und er legte einem jeden von ihnen die H\u00e4nde auf und heilte sie.<\/strong>\n\n<strong>Es fuhren auch D\u00e4monen aus von vielen, indem sie schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes! Und er bedrohte sie und lie\u00df sie nicht reden, weil sie wussten, da\u00df er der Christus sei.<\/strong>\n\n<strong>Als es aber Tag geworden, ging er hinaus an einen abgelegenen Ort; und die Volksmenge suchte ihn und kam bis zu ihm, und sie wollten ihn zur\u00fcckhalten, damit er nicht von ihnen z\u00f6ge.<\/strong>\n\n<strong>Er aber sprach zu ihnen: Ich muss auch den andern St\u00e4dten die frohe Botschaft vom Reiche Gottes verk\u00fcndigen; denn dazu bin ich gesandt.<\/strong>\n\n<strong>Und er predigte in den Synagogen von Jud\u00e4a.<\/strong><\/pre>\n<p>Fr\u00fchmorgens ging Jesus hinaus, um allein zu sein. Er war den Anforderungen der Menschen nur gewachsen, weil er zuvor den Umgang mit Gott gesucht hatte.<\/p>\n<p>Bei einer Generalstabsbesprechung w\u00e4hrend des ersten Weltkrieges waren zu festgesetzten Zeit alle versammelt. Mit einer Ausnahme, Marschall Foch, der Oberbefehlshaber, fehlte. Schlie\u00dflich sagte ein Offizier, der ihn gut kannte: \u201eIch glaube, ich wei\u00df, wo ihr ihn finden k\u00f6nnt\u201c. Er f\u00fchrte die Herren zu einer unmittelbar neben dem Hauptquartier gelegenen zerst\u00f6rten Kapelle, wo der gro\u00dfe Feldherr vor dem zerschmetterten Altar kniete, ins Gebet versunken. Er wusste, bevor er den Menschen begegnen konnte, musste er Gott begegnet sein. Suche auch du immer die Stille, die Gemeinschaft mit deinem Gott und habe enge geistgef\u00fchrte Gemeinschaft mit ihm und h\u00f6re was er dir zu sagen hat.<\/p>\n<p>Und doch h\u00f6rst du hier von Jesus kein Wort der Klage oder des \u00c4rgers, als die Menge Jesus in seiner Zur\u00fcckgezogenheit und Stille st\u00f6rt. Wohl ist das Gebet wichtig, aber wichtiger ist letztlich die Not der Menschen. Nat\u00fcrlich wenn du selber total ausgelutscht bist und du Gefahr l\u00e4ufst in einen geistlichen Burnout zu fallen, bleibe in der Ruhe und im Gebet, denn dann hast du selber eine Not und die anderen sollten sich um dich k\u00fcmmern. Aber wenn du gehst, dann sei dir Gewiss, Gott wird die Kraft geben die du brauchst. Gott wirkt in deiner Schwachheit m\u00e4chtig. Eine englische Missionslehrerin, die regelm\u00e4\u00dfig Kurse f\u00fcr k\u00fcnftige Missionare leitete, kannte die Menschen nur allzu gut. Sie hatte nichts \u00fcbrig f\u00fcr Leute, die immer dann, wenn Geschirr gesp\u00fclt werden musste, feststellten, dass es Zeit f\u00fcr ihre Stille Stunde sei. Selbstverst\u00e4ndlich: Du solltest beten; doch niemals darf das Gebet eine Flucht vor der Wirklichkeit sein. Kein Gebet vermag den Menschen vor dem beharrlichen Schrei nach Hilfe bewahren. Oder einfach, die sichtbar vor dir liegende Not, nur mit Gebet zu begegnen, nach dem Motto \u201eIch bete f\u00fcr dich\u201c Gott wird deine Not lindern. Das Gebet soll dich vielmehr darauf vorbereiten, und mitunter wirst du dich auch vorzeitig und eilig von den Knien erheben m\u00fcssen, um zu arbeiten, selbst wenn du keine Lust dazu versp\u00fcrst.<\/p>\n<p>Jesus wollte die D\u00e4monen nicht zu Worte kommen lassen. Immer und immer wieder kommt das ausdr\u00fcckliche Schweigegebot \u00fcber seine Lippen. Warum? Aus einem sehr triftigen Grunde, die Juden hatten ihre eigenen, weitverbreiteten Messias Vorstellung. Danach sollte der Messias als eine Eroberer und K\u00f6nig kommen, der seinen Fuss auf den Nacken des Adlers setzte und die R\u00f6mer aus Pal\u00e4stina vertrieb. Pal\u00e4stina befand sich in erregendem Zustand. St\u00e4ndig drohte ein Aufruhr auszubrechen, und oftmals brach er tats\u00e4chlich aus. Jesus wusste, dass alle, die auf Umsturz sannen, bereit waren, loszubrechen, wenn sich die \u00a0Kunde ausbreitete, dass er der Messias war. Doch bevor die Menschen ihn Messias nennen durften, musste er sie lehren, was es hie\u00df, der Messias\u00a0 zu sein; dass es nicht hie\u00df, dass der Messias in Macht und Herrlichkeit als K\u00f6nig kam, sondern als der leidende Knecht Gottes. Jesus Schweigegebot erfolgte, weil die Menschen noch gar nicht wussten, was die Messias Botschaft bedeutete. Tod und Zerst\u00f6rung mussten die unausweichlichen Folgen sein, wenn sie von falschen Vorstellungen ausging.<\/p>\n<p>An dieser Stelle wird im Lukasevangelium zum ersten Mal das Reich Gottes erw\u00e4hnt. Jesus kam und predigte das Evangelium Gottes. Das war der Kern seiner Botschaft. Was meinte er damit? Hier begegnen wir einem \u00fcberraschenden Widerspruch. F\u00fcr Jesus besagte das Wort K\u00f6nigreich dreierlei.<\/p>\n<ol>\n<li>Es war Vergangenheit. Abraham, Isaak und Jakob, die Jahrhunderte zuvor gelebt hatten, waren im Reich Gottes(Lk13, 28).<\/li>\n<li>Es war Gegenwart. \u201eDas Reich Gottes\u201c sagte Jesus, \u201eist mitten unter euch\u201c(Lk17, 21).<\/li>\n<li>Es ist Zukunft. Das Reich Gottes ist etwas, was Gott noch zu vergeben hat und dessen Kommen die Menschen allzeit bitten m\u00fcssen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wie kann das Reich Gottes alles dies gleichzeitig sein?<\/p>\n<p>Sehen wir uns einmal das Vater unser an, dann stellen wir fest, dass zwei Bitten unmittelbar aufeinander folgen: Dein Reich komme; Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel(Mt6, 10). Nun geht aus jedem Vers der Psalmen hervor, dass die Juden sich einer besonderen Sprechweise bedienten. Alles wurde doppelt ausgedr\u00fcckt; stets dient die zweite Formulierung dazu, die erste zu erkl\u00e4ren, weiterzuf\u00fchren oder auszuschm\u00fccken. Wenn wir nun die beiden Aussagen, Dein Reich komme, Dein Willen geschehe auf Erden wie im Himmel, in dieser Weise als ein Ganzes nehmen, dann erkl\u00e4rt die zweite Aussage die erste\u2026..Das Reich Gottes ist also eine Gemeinschaft auf Erden, in der Gottes Wille ebenso vollkommen geschieht wie im Himmel. Wenn also ein Mensch in der Vergangenheit ganz nach Gottes Willen gelebt hat, ist er im Reich Gottes; wenn jemand in der Gegenwart ganz nach Gottes Willen lebt, ist er im Reich Gottes. Doch der Tag, an dem wir alle, die wir an Jesus Christus glauben, im Lobpreis und Anbetung vor seinem Thron seinen Namen hocherheben, wird noch kommen. Und so erkl\u00e4rt sich auch, dass Reich Gottes zugleich vergangen, gegenw\u00e4rtig und zuk\u00fcnftig ist.<\/p>\n<blockquote><p>Es gibt Menschen, die Gottes Willen sprunghaft tun und ihm zeitweilig gehorchen, zeitweilig sich ihm widersetzen. Nur Jesus hat stets und zu allen Zeiten ganz nach Gottes Willen gelebt. Auf ihn gr\u00fcndet sich daher das Reich Gottes, und er verk\u00f6rpert es auf vollkommene Weise. Er ist gekommen, um dir den Weg dahin zu zeigen. Wenn du Gottes Willen gehorchst, bist du ein Kind des Reiches Gottes, Du tust gut daran allezeit zu beten: Dein Reich komme\u00a0 zu mir, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich von deinem Herrn Jesus Christus erbauen, heilen und tr\u00f6sten. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was er dir sagen m\u00f6chte, er m\u00f6chte in der Stille zu dir sprechen. Jetzt wenn er zu dir reden m\u00f6chte, verschlie\u00dfe deine Ohren nicht, denn er hat eine gute [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-1368","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lionhearts-andachten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1368"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1368\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2963,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1368\/revisions\/2963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}