{"id":1336,"date":"2017-01-09T00:18:30","date_gmt":"2017-01-08T23:18:30","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1336"},"modified":"2018-09-14T14:06:11","modified_gmt":"2018-09-14T12:06:11","slug":"andacht-vom-09-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1336","title":{"rendered":"Andacht vom 09. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Alle deine Schritte sollen Spuren des Segens hinterlassen. Es soll f\u00fcr alle sichtbar sein, das du ein Kind Gottes bist. Lobpreis und Ehre sei Jesus Christus in allem und in Ewigkeit!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Verk\u00fcndige in Vollmacht und Autorit\u00e4t Jesus Christus!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 4, 14-15\nUnd Jesus kehrte in der Kraft des Geistes zur\u00fcck nach Galil\u00e4a; und das Ger\u00fccht von ihm verbreitete sich durch die ganze umliegende Landschaft.\nUnd er lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen gepriesen.\n<\/pre>\n<p>Kaum hatte Jesus die W\u00fcste verlassen, das stand er vor einer neuen Entscheidung. Er wusste, das seine Stunde gekommen war; ein f\u00fcr alle Mal hatte er den Weg festgelegt, den er beschreiten und die Mittel, derer er sich dabei bedienen wollte. Der Weg, den Jesus zu gehen hat, ist ihm klar vorgezeichnet. Er wird sein Volk besuchen, indem er von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf zieht. Sooft er den Ruf Gottes dazu vernimmt, wird er gehorchen. Auf den Antrieb des g\u00f6ttlichen Geistes, mit dem sein Wille eins war, wird er reden und handeln. Wenn er Wunder tut, so wird er dabei nur die Absicht haben, den Menschen einen sichtbaren Beweis des Heils, das er bringt zu geben und sie zur Aneignung desselben zu ermuntern.<\/p>\n<p>Folge auch du den Ruf und Anweisungen des Heiligen Geistes, nicht dein Wille soll geschehen, sondern der Wille Gottes. Gott hat f\u00fcr dich einen Weg bereitet, den du gehen sollst, folge ihm nach und du wirst den Willen Gottes f\u00fcr dein Leben erf\u00fcllen. Mache den Geist Gottes eins mit deinen Willen, mache sein Willen zu deinen Willen, ohne Wenn und Aber.<br \/>\nEr begann in Galil\u00e4a. Galil\u00e4a umfasste im n\u00f6rdlichen Pal\u00e4stina ein Gebiet, das sich in nord-s\u00fcdlicher Richtung etwas vierzig Kilometer weit erstreckte. Der Name bedeutet \u201eKreis\u201c und ist von dem hebr\u00e4ischen Wort \u201egalil\u201c abgeleitet. Diese Bezeichnung r\u00fchrt daher, dass das Gebiet ringsum von nichtj\u00fcdischen V\u00f6lkern umgeben war. Aus diesem Grunde hatten sich in Galil\u00e4a stets auch neue Einfl\u00fcsse ausgewirkt. Galil\u00e4a galt als das fortschrittlichste und am wenigsten konservative Gebiet Pal\u00e4stinas. Zudem war es ganz ungew\u00f6hnlich dicht besiedelt.<\/p>\n<p>Josephus berichtet: \u201eSie waren allen Neuerungen gegen\u00fcber stets aufgeschlossen, neigten von Haus aus zu Ver\u00e4nderungen und waren begeisterte Revolution\u00e4re. Stets waren sie bereit, einem F\u00fchrer zu folgen, der sie zum Aufstand veranlasste. Sie waren reizbar und streits\u00fcchtig\u201c. \u201eDen Galil\u00e4ern\u201c, hie\u00df es, \u201ehat es nie an Mut gefehlt\u201c. \u201eSie waren stets mehr auf Ehre als auf Gewinn bedacht\u201c. Das war also das Land, in dem Jesus zu lehren begann; und des gew\u00e4hrleistete ihm zumindest f\u00fcr den Anfang eine H\u00f6rerschaft, die seiner Botschaft anh\u00f6rte und sich von ihr entz\u00fcnden lie\u00df.<\/p>\n<p>Auch in der heutigen Zeit in unseren Breitengraden sind die Menschen sehr neugierig und Sensationsgeil, sie sind auf der Suche nach Frieden, Liebe und Geborgenheit, sie suchen ein geistliches Zuhause. Nutze die Zeit und verk\u00fcndige ihnen das Evangelium, damit sie nicht in die Irre laufen und ein Zuhause finden. Verk\u00fcndige mit deinem ganzen Leben das Evangelium, damit sie an dir erkennen wer Jesus Christus ist. Verk\u00fcndige dass in dem Blut Jesus Christus ihr Heil liegt und dass genau deshalb Jesus Christus ans Kreuz gegangen ist.<\/p>\n<p>Er begann damit, sie in den Synagogen zu unterweisen. Die Synagogen bildeten den geistlichen Mittelpunkt des religi\u00f6sen Lebens in Pal\u00e4stina. Es gab nur einen Tempel, doch war gesetzlich vorgeschrieben, dass es \u00fcberall dort, wo zehn Familien zusammenlebten, auch eine Synagoge geben musste. In jeder Stadt und in jedem Dorf versammelten sich daher die Menschen zum Gottesdienst in der Synagoge. In der Synagoge wurden keine Opfer dargebracht, daf\u00fcr war der Tempel vorgesehen; in der Synagoge wurden die Menschen unterwiesen.<\/p>\n<p>Wie gelang es Jesus nun, Zutritt zur Synagoge zu erlangen, und wie war es m\u00f6glich, dass er, ein Zimmermann aus Nazareth, als Laie dort seine Botschaft verk\u00fcndigen konnte? Der Dienst in der Synagoge setzte sich aus drei Bestandteilen zusammen.<\/p>\n<p>Es handelt sich dabei um a.) Gebetsgottesdienst b.) das Lesen der Schriften. Sieben Mitglieder der Gemeinde waren zum Vorlesen bestimmt. Dass sie die Heiligen Schriften auf Hebr\u00e4isch lasen, das zu Jesus Zeiten weithin nicht mehr verstanden wurde, musste von dem Targumisten, dem \u00dcbersetzer, alles ins Aram\u00e4ische oder Griechische \u00fcbertragen werden: bei den Gesetzesb\u00fcchern je ein Vers, bei den Propheten je drei Verse auf einmal. c.) Die Unterweisung. In den Synagogen gab es kein geistliches Amt von Berufs wegen. Es gab keine bestimmte Person, die eine Predigt hielt, sondern der Synagogenvorsteher, der ebenfalls Laie war und seine Aufgaben ehrenamtlich versah, forderte eine angesehene Pers\u00f6nlichkeit unter den Anwesenden zur Predigt auf, die anschlie\u00dfend im Gespr\u00e4ch er\u00f6rtert wurde. Auf diese Weise erhielt Jesus Gelegenheit zum Sprechen. Zu diesem Zeitpunkt stand ihm die Synagoge mit ihrem Rednerpult noch offen.<\/p>\n<p>\u201eJesus lehrt auch anderswo. Am Ufer des Sees, am Hang der H\u00fcgel, in den H\u00e4usern, aber er lehrt vor allem zuerst und immer wieder in der Synagogen. Denn dort kommt das Volk zusammen, dort wird die Thora und werden die Propheten gelesen. Darum ist in der Synagoge der \u00e4u\u00dfere und innere Ankn\u00fcpfungspunkt f\u00fcr die Lehre Jesu gegeben. Die Lehren wird als erstes betont. Es ist im Leben Jesu nicht das Wichtigste. Sein Tod und Seine Auferstehung sind wichtiger. Wenn das Leben trotzdem als erstes hier hervorgehoben wird, so ist damit die Wichtigkeit des Wortes gezeigt.<\/p>\n<p>Immer wieder m\u00fcssen auch wir auf das Wort unseres Heilandes h\u00f6ren. Menschenworte sollten dich nicht ablenken, auf ihn zu h\u00f6ren! Nicht die Wissenschaft l\u00f6st die letzten R\u00e4tzel und beantwortet die tiefsten Fragen, sondern das Wort unseres Heilandes allein. Das Wort gibt dir in jeder Lebenssituation Wegweisung, das Wort sollte deine erste Adresse zur Lebensberatung sein. Es gibt kein Problem was du nicht an Hand des Wortes l\u00f6sen kannst.<\/p>\n<p>Dieser Abschnitt schlie\u00dft mit der Feststellung, dass Jesus von jedermann gepriesen wurde. Das Wirken Jesu zu dieser Zeit ist auch als Galil\u00e4ischer Fr\u00fchling bezeichnet worden. Wie ein Hauch des g\u00f6ttlichen Wehens war er zu ihnen gekommen. Seine Gestalt, seine Art zu reden und sich zu geben, sein Auftreten und sein Wirken haben etwas Unwiderstehliches. Wer nicht mit Vorurteil zuh\u00f6rt und schon innerlich gegen ihn eingenommen und verh\u00e4rtet ist, muss ihn bewundern und lieben. Und er zwingt zur Entscheidung. Die Massen geraten in Bewegung. Sie nehmen alle Stellung mit einem Ja oder Nein. Es gibt keine Neutralen, die gleichg\u00fcltig abseits stehen. Das erste ist nicht etwa der Widerstand, sondern das doxa zein, d.h. das Ehren und R\u00fchmen. Erst langsam meldetet sich der Widerstand zu Wort und verdichtet sich zu einer eigentlichen Front der Feindschaft. Aber am Anfang steht die jubelnde Anh\u00e4ngerschaft. Es klingt alles wie ein neues Lied und es ist ein neuer Aufbruch. So ist mit diesem wenigen Worte das galil\u00e4ische Wirken gezeichnet als ein Lehren und Wirken in die Breite, als ein Wecken der Freude und als Werk des Heiligen Geistes.<\/p>\n<p>Auch heute gibt es nur ein Ja oder Nein, es gibt keinen Mittelweg in den Himmel, es gibt kein Schmuggelweg, mit dem du dich hineinschleichen kannst. Es gibt nur die Endscheidung f\u00fcr Jesus Christus oder gegen Jesus Christus. Das soll auch deine Botschaft sein, sei nicht Lappyschnull in deiner Verk\u00fcndigung, sondern direkt und in Wahrheit sollst du verk\u00fcndigen. Bitte passe dich nicht erst ihren Gewohnheiten und Sitten an, damit du dann verk\u00fcndigen kannst, sondern Verk\u00fcndige allzeit mit Vollmacht und Wahrheit. Jesus Christus allein, ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater nur durch ihn(Joh14, 6).<\/p>\n<blockquote><p>Mache dich auf im Namen Jesus Christus zu verk\u00fcndigen, Gott wird dich mit allen ausr\u00fcsten was du brauchst. Jeder Schritt den du gehst, soll ein Schritt des Segens sein, f\u00fcr dich und f\u00fcr die anderen. Gehe jetzt und erf\u00fclle deinen Auftrag, er sprach zu ihnen und spricht auch zu dir: Gehe hin in alle Welt und predige das Evangelium der ganzen Sch\u00f6pfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden(Mk16, 15-16), Maranatha.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Alle deine Schritte sollen Spuren des Segens hinterlassen. 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