{"id":1321,"date":"2017-01-06T00:23:15","date_gmt":"2017-01-05T23:23:15","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1321"},"modified":"2018-09-14T14:06:13","modified_gmt":"2018-09-14T12:06:13","slug":"andacht-vom-06-januar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1321","title":{"rendered":"Andacht vom 06. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Sehe bei allem was du tust auf zum Himmel zu deinem Vater, nicht auf die Umst\u00e4nde und seien sie auch noch so schlecht. Lebe in der Gewissheit dass Gott dir immer und allezeit helfen wird!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Die Taufe des Jesus Christus! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 3, 21-22<\/strong>\n\n<strong>Es begab sich aber, da alles Volk sich taufen lie\u00df und auch Jesus getauft wurde und betete,dass sich der Himmel auftat<\/strong>\n\n<strong>und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel erscholl: Du bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen!<\/strong><\/pre>\n<p>Immer wieder hat die Kirche nach eine Antwort auf die Frage gesucht: Warum lie\u00df Jesus sich von Johannes taufen?<\/p>\n<p>Die Taufe des Johannes war eine Taufe der Busse, Jesus aber war ohne S\u00fcnde. Warum ging er also freiwillig, um sich dieser Taufe zu unterziehen?<\/p>\n<p>In der Fr\u00fchkirche ist zeitweilige vermutet worden, er habe es seiner Mutter Maria zuliebe getan, die ihn flehentlich darum gebeten habe, es muss jedoch einen einleuchteten Grund daf\u00fcr geben. Im Leben eines jeden Menschen gibt es bestimmte Abschnitte und bestimmte Wendepunkte, die sein k\u00fcnftiges Leben bestimmen. Auch im Leben Jesu war es nicht anders, und wir m\u00fcssen daher versuchen das Leben Jesu als Ganzes zu betrachten. Der Besuch des zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Jesus im Tempel war, der erste Markstein in seinem Leben. Dort kam ihm die Erkenntnis seiner einzigartigen Beziehung zu Gott. Als Johannes der T\u00e4ufer zu predigen begann, war Jesus etwa drei\u00dfig Jahre alt(Lk2, 23). Es waren also mindestens achtzehn Jahre seit seiner Darstellung im Tempel verstrichen. In all diesen Jahren muss Jesus die Einmaligkeit seines Lebens mehr und mehr zum Bewusstsein gekommen sein. Trotzdem blieb er weiter Zimmerman in Nazareth.<\/p>\n<p>Wie gehen wir heute zum gr\u00f6\u00dften Teil mit der empfangenden Berufung von Gott um? Stelle dir das einmal vor, du bekommst jetzt diese einzigartige Berufung wie Jesus Christus sie empfangen hat. Wobei es f\u00fcr jede Berufung z\u00e4hlt. W\u00fcrdest du solange warten, wie Jesus es tat, kannst du einfach normal weiterleben in deinem Job und allem Drumherum? Ich glaube zum gr\u00f6\u00dften Teil w\u00fcrde die Ungeduld uns treiben. Wir fangen einfach zu unseren Zeitpunkt mit unserer Berufung an und fallen immer und immer wieder auf die Nase und wundern uns, warum das so ist. Im schlimmsten Fall, klagen wir Gott an und teilweise fallen die Geschwister sogar von Gott ab und kehren zur\u00fcck in die Welt. Denn wir haben verlernt auf Dinge zu warten, wir haben verlernt auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, auf den Zeitpunkt den Gott gesetzt hat. Geduld geh\u00f6rt im Reich Gottes immer und immer wieder dazu. Die Geduld, das ausharren zieht sich wie ein Roter Faden durch die ganze Bibel, im Alten sowie auch im Neuen Testament.<\/p>\n<p>Jesus musste gewusst haben, dass er eines Tages Nazareth verlassen und sich seiner gr\u00f6\u00dften Aufgabe zuwenden werde. Er muss auf ein Zeichen daf\u00fcr gewartet haben, dass dieser Tag angebrochen sei. Als Johannes der T\u00e4ufer auftrat, str\u00f6mten die Menschen zusammen, um ihn zu h\u00f6ren und sich taufen zu lassen. Das hei\u00dft, durch das ganze Land ging eine Welle der Hinwendung zu Gott, wie es sie zuvor noch niemals gegeben hatte. Als Jesu das sah, wusste er, dass seine Stunde geschlagen hatte. Nicht, dass er sich einer S\u00fcnde bewusst und der Busse bed\u00fcrftig gewesen w\u00e4re. Aber er wusste, dass er sich jetzt mit dieser religi\u00f6sen Bewegung, in die die Menschen geraten waren, solidarisch erkl\u00e4ren und sich selbst ausweisen musste. F\u00fcr Jesus bedeutete das Auftreten des Johannes des T\u00e4ufers nichts anderes als Gottes Anruf an ihn, jetzt selbst in Erscheinung zu treten. Und seine erste Tat bestand darin, dass er seine \u00dcbereinstimmung mit den Menschen zum Ausdruck brachte, die Gott suchten.<\/p>\n<p>Doch w\u00e4hrend der Taufe Jesu geschah etwas Besonderes. <strong><em>Der Himmel \u00f6ffnete sich.<\/em><\/strong> Man k\u00f6nnte dieses Auftun des Himmels als eine Wechselwirkung zwischen dem Himmel und der Erde schlechthin betrachten, weil der Christus als der aus dem Himmel Gesandte die Erde f\u00fcr den Himmel heimholt.<\/p>\n<p>Bevor er den ersten Schritt von ungeheurer Tragweite tat, musste er die Gewissheit haben, dass er sich nicht irrte; und tats\u00e4chlich sprach Gott zu ihm, w\u00e4hrend er getauft wurde. Die Stimme Gottes kam zu ihm und sagte ihm, dass er die rechte Entscheidung getroffen habe. Ja, weit mehr noch, eben diese Stimme Gottes Umriss auch seinen Weg zu Gott. Gott sagte zu ihm; \u201eDu bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen\u201c. Dieser Satz enth\u00e4lt zwei Aussagen. <strong><em>Du bist mein lieber Sohn<\/em><\/strong>. So hei\u00dft es auch im Psalm 2, 7, und man hatte darin stets eine Beschreibung des Messias erblickt. <strong><em>An dir habe ich Wohlgefallen<\/em><\/strong> ist Jesaja 42, 1 entnommen, einer Schilderung des Knechtes Gottes, die in dem Jesaja 53 beschriebenen Leiden gipfelte. Die Himmelsstimme verk\u00fcndigt den Herrn als Sohn Gottes, an welchem der himmlische Vater Wohlgefallen fand. Die Bezeichnung : \u201e\u2026\u2026Mein Sohn, der geliebte\u201c, entspricht dem \u201ehebr\u00e4ischen Wort \u201ejachia\u201c = der Einzige, der Einziggeborenen Sohn Gottes\u201c. Dem Manne Jesus ist nun ein weiterer Blick als dem zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Knaben aufgegangen. Nicht nur seine Person zu sein, \u201ein dem, was des Vaters ist\u201c, ist forthin sein Anliegen, sondern jetzt ist das Heilandsbewusstsein\u00a0 gereift, jetzt erkennt er, dass er mitten unter dem s\u00fcndigen Volk \u201ein dem, was des Vaters ist\u201c, sein m\u00fcsse, n\u00e4mlich in dem Werke des Vaters zur Erl\u00f6sung des Volkes. Dieser Selbsterniedrigung begegnet sofort die g\u00f6ttliche Verherrlichung\u201c \u201eDu bist Mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden\u201c!<\/p>\n<p>Das Wort \u201eDu bist mein Sohn\u2026.\u201c Hat aber\u00a0 nicht nur f\u00fcr den Christus(den Gesalbten, den Messias) Bedeutung, sondern hat auch f\u00fcr dich einen tieferen Sinn und zwar soteriologisches Gewicht. Zum Vater im Himmel geht der Weg nur \u00fcber den Sohn. Der Sohn kann darum allein dein Mittler sein. Der Vater sagt: \u201eDies ist mein geliebter Sohn\u201c. Diesem Sohn zuliebe l\u00e4sst sich der Vater uns vor sein Angesicht kommen. Dem Sohn zuliebe l\u00e4sst sich der Vater von uns sprechen. Ohne den Sohn ist\u2019s unm\u00f6glich. In dieser Beziehung gilt das Wort des Vaters: \u201eDies ist mein geliebter Sohn\u201c auch f\u00fcr dich.<\/p>\n<p>Noch ein Gedanke \u00fcber die Geltung des Wortes: \u201eDu bist mein geliebter Sohn\u201c \u2026 Gott hat zwar viele als seine Werkzeuge gesendet und ausger\u00fcstet f\u00fcr ihren Dienst. Sie alle aber erhielten ihre Sendung innerhalb ihres irdischen Lebens. Hingegen \u201eden Sohn\u201c hat Gott aus dem \u00fcberirdischen Leben heraus in das irdische Leben hineingesendet. Der Sohn existierte schon vor Seinem irdischen Leben in Ewigkeit bei Gott, Gott bei Gott, wesensgleich und wesenseins mit dem Vater(Joh1, 1).<\/p>\n<p>So kam Jesus zum ersten Mal w\u00e4hrend seiner Taufe zum Bewusstsein, dass er der Messias, der Gesalbte Gottes war und dass darin nicht Macht und Ruhm, sondern Leiden und Kreuzestod beschlossen lagen. Der Kreuzestod kam f\u00fcr Jesus nicht unerwartet, von dem Augenblick an, da er sich seiner Sendung bewusst wurde, sah er das Kreuz vor sich. Bei der Taufe siehst du, wie Jesus um Gottes Best\u00e4tigung bittet und erf\u00e4hrt, dass ihm das Kreuz bestimmt ist. Und er folgte seiner Berufung trotz dem verhei\u00dfenen Leid in aller Treue. Wie sieht es bei dir aus, folgst du Gott allezeit, auch wenn es hei\u00dft es stehen Zeiten des Leidens bevor? Folgst du Gott, wenn der Weg den du gehen sollst nicht deinem geplanten Weg entspricht? Wie gro\u00df ist dein Opfer, f\u00fcr Gottes Weg in deinem Leben? Bist du bereit alles was dir Lieb ist, zu opfern? Bist du bereit dein Leben zu geben?<\/p>\n<p><strong><em>Der Heilige Geist kam herab in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn.<\/em><\/strong> Lukas sagt ausdr\u00fccklich \u201eDer Heilige Geist\u201c, Matth\u00e4us sagt: \u201eGeist Gottes\u201c, Markus sagt: \u201eder Geist\u201c. Die Gestalt der Taube hat etwas in sich Geschlossenes, \u00a0Abgerundetes. Am Pfingstfest erscheint der Heilige Geist in der Gestalt von zerteilten Feuerzungen, welche sich auf die H\u00e4upter des Anwesenden niederlassen. Pfingsten ist das Sinnbild der verschiedenen unter seinen Nachfolger verteilten Gaben. Hier bei dem Herrn Jesus ist der Heilige Geist in seiner Ganzheit, Einheit und F\u00fclle ihm zuteil geworden. Gott gab ihm den Geist nicht nach dem Ma\u00df \u201ewie den Propheten\u201c, sondern es ist die v\u00f6llig bleibende Einwohnung des Geistes, <strong><em>das vollkommene Erf\u00fcllt werden mit dem Heiligen Geist, und zwar ohne Ma\u00df(Joh3, 34)<\/em><\/strong>. Im Gegensatz zum dem Erf\u00fcllt werden mit Geist bei den Propheten des Alten Testamentes muss das Wort des T\u00e4ufers im Evangelium Johannes 1, 32 angef\u00fchrt werden \u201eder Heilige Geist blieb auf ihm\u201c. Bei den M\u00e4nnern des Alten Testamentes kam der Heilige Geist als vor\u00fcbergehende Wirkung aus sie, hier \u201eblieb\u201c der Heilige Geist st\u00e4ndig, und zwar in seiner F\u00fclle, ohne Ma\u00df!<\/p>\n<p>Die Bedeutung der Taufe wird aber weiterhin noch nicht ganz vollst\u00e4ndig erkannt, wenn man in ihr nur einen Faktor des Erl\u00f6sungswerkes Jesu sieht und nicht auch eine Phase in der Geschichte der Gemeinde Jesu. Weil Jesus in dieser Taufe des S\u00fcnders eingegangen und dann seinem Krauz und Auferstehung ihr Inhalt geworden ist, hei\u00dft von nun an \u201egetauft werden\u201c: mit Christus sterben, um mit ihm zum Neuen Leben zu erstehen.<\/p>\n<blockquote><p>Die Geschichte der Taufe Jesus hat endlich auch in christologischer Hinsicht bleibendes Gewicht. Sie gibt unserem Glauben an den Sohn Gottes den objektiven Grund eines g\u00f6ttlichen Zeugnisses, dass ebenso wenig geleugnet als widerrufen werden kann. Und sie offenbart ein St\u00fcck von der F\u00fclle des g\u00f6ttlichen Wesens, wie der Vater dem Sohne Zeugnis gibt und der Geist in sichtbarer Gestalt herniederkommt, Maranatha.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Sehe bei allem was du tust auf zum Himmel zu deinem Vater, nicht auf die Umst\u00e4nde und seien sie auch noch so schlecht. Lebe in der Gewissheit dass Gott dir immer und allezeit helfen wird! Die Taufe des Jesus Christus! 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