{"id":1238,"date":"2016-12-24T00:25:15","date_gmt":"2016-12-23T23:25:15","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1238"},"modified":"2018-09-14T14:06:23","modified_gmt":"2018-09-14T12:06:23","slug":"andacht-vom-24-dezember-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1238","title":{"rendered":"Andacht vom 24. Dezember 2016"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest. Genie\u00dfe diese Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit und gedenke daran was Jesus Christus alles f\u00fcr dich getan hat. Er ist der K\u00f6nig der K\u00f6nige und der Herr aller Herren!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Jesus Christus!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 2,1-21\nEs begab sich aber in jenen Tagen, dass ein Befehl ausging vom Kaiser Augustus, dass alle Welt sich sollte sch\u00e4tzen lassen.\nDiese Schatzung war die erste und geschah, als Kyrenius Landpfleger in Syrien war.\nUnd es zogen alle aus, um sich sch\u00e4tzen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.\nEs ging aber auch Joseph von Galil\u00e4a, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Jud\u00e4a in die Stadt Davids, welche Bethlehem hei\u00dft, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,\num sich sch\u00e4tzen zu lassen mit Maria, seiner Verlobten, die schwanger war.\nEs begab sich aber, w\u00e4hrend sie daselbst waren, da erf\u00fcllten sich die Tage, da\u00df sie geb\u00e4ren sollte.\nUnd sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil f\u00fcr sie kein Raum war in der Herberge.\nUnd es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde, die bewachten des Nachts ihre Herde.\nUnd siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn umleuchtete sie; und sie f\u00fcrchteten sich sehr.\nUnd der Engel sprach zu ihnen: F\u00fcrchtet euch nicht! Denn siehe, ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll.\nDenn euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.\nUnd das sei f\u00fcr euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kindlein finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.\nUnd pl\u00f6tzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:\nEhre sei Gott in der H\u00f6he und Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen!\nUnd es begab sich, als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten zueinander: La\u00dft uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die da geschehen ist, die der Herr uns kundgetan hat!\nUnd sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kindlein in der Krippe liegend.\nNachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie das Wort kund, das ihnen von diesem Kinde gesagt worden war.\nUnd alle, die es h\u00f6rten, verwunderten sich \u00fcber das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.<\/pre>\n<p>Maria aber behielt alle diese Worte und \u00fcberlegte sie in ihrem Herzen.<br \/>\nUnd die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott f\u00fcr alles, was sie geh\u00f6rt und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. Und als acht Tage vollendet waren, da man das Kind beschneiden musste, wurde ihm der Name Jesus gegeben, den der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleibe empfangen worden war.<\/p>\n<p>Im Befehl des Kaisers und in dem Gehorsam des Juden Joseph gegen\u00fcber dem absolut regierenden Heiden Augustus wird sichtbar, die allein regierende Hand Gottes, und zwar dadurch dass Jesus als Erf\u00fcllung der Schrift und damit Erf\u00fcllung des Willens Gottes in Bethlehem geboren wurde.<\/p>\n<p>Christus wurde in einem Stall geboren, m\u00f6glicherweise in einer H\u00f6hle, einem Ort, an dem Tiere gehalten wurden. Die Krippe war ein Futtertrog f\u00fcr Tiere. Die Geburt des Retters, Gott in menschlichem Fleisch(Joh1, 1. 14), das gr\u00f6\u00dfte Ereignis in der ganzen Geschichte, ereignete sich in \u00e4rmlichsten Verh\u00e4ltnissen, Jesus ist der K\u00f6nig der K\u00f6nige aller K\u00f6nige(Off17, 14; 19, 16), aber er wurde nicht wie ein K\u00f6nig geboren, lebte auch nicht wie ein K\u00f6nig nach irdischen Ma\u00dfst\u00e4ben, Gottes Volk sind auch K\u00f6nige und Priester in seinem Reich und Dienst(siehe 1Petr2, 5. 9; Offb5, 10), doch in diesem Leben musst du als sein Nachfolger sein Vorbild in Demut und Schlichtheit folgen. Du musst dein eigenes egoistisches \u201eIch\u201c verbannen und den Mantel der Demut anziehen, denn nur die Demut wird dich erh\u00f6hen, nicht du selbst. Denn wer sich selbst erh\u00f6ht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erh\u00f6ht werden(Lk14, 11). In der Demut liegt der Schl\u00fcssel zum K\u00f6nigsreich, in der du die Liebe findest.<\/p>\n<p>Bei seiner Geburt wird Jesus \u201eein Retter\u201c genannt. Als Retter ist er gekommen um dich und alle Menschen von der S\u00fcnde und ihrem schlimmen Folgen zu retten: dem geistlichen Tod und der Trennung von Gott. Dieser Dienst beinhaltet deine Befreiung von Satans Macht, bewahrt dich vom letzten Gericht wegen deiner \u00dcbertretung gegen\u00fcber Gott(siehe Mt1, 21).<\/p>\n<p>Der Rettet ist auch \u201eChristus, der Herr\u201c, der Einzige, der w\u00fcrdig ist, um F\u00fchrer und oberste Autorit\u00e4t in deinem Leben zu sein. Er wurde gesalbt(d.h. abgesondert, beauftragt, erm\u00e4chtigt) als der Messias(d.h. \u201eder Gesalbte\u201c der Retter) und der Herr, der mit Liebe \u00fcber sein Volk regiert(sieheMt1, 1). Kein Mensch kann Jesus wirklich als Retter haben und sich nicht seiner Herrschaft unterwerfen. Das bedeutet, dass er beides sein muss, der Vergeber deiner S\u00fcnden und der F\u00fchrer deines Lebens.<br \/>\nDas Einzige, was wir in der ganzen Geburtsgeschichte von Maria lesen. Ihr erschien nicht der Engel in Herrlichkeit Gottes. Sie h\u00f6rte nicht den Lobgesang der Engelscharen, sondern sie ist umgeben von lauter Niedrigkeit. Maria bekommt keine Offenbarung mehr, au\u00dfer durch das Wort der Hirten und durch das prophetische Wort des Simeon und der Hanna und durch das, was sp\u00e4ter im Besuch \u201eder weisen aus dem Morgenland geschieht.<\/p>\n<p>Geradeso wie Josef und Maria zum Tempel gingen, um Jesus dem Herrn darzubringen(Num18, 15), sollten alle Eltern ernsthaft ihre Kinder Gott weihen und sich selbst dazu hingeben, sie zu Gottes Ehre zu erziehen. Sie sollten andauernd daf\u00fcr beten, dass sie vom Anfang bis zum Ende im Leben eines jeden Kindes sich selbst Christus hingeben und ihn ehren, indem sie Gottes Pl\u00e4ne f\u00fcr ihr Kind erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>In diesem einen Satz in den wir von Maria lesen, bekommen wir einen tiefen Einblick in ihr Inneres. Nicht ein Verwundern war es nur, wie bei den anderen, sondern ein \u201eBehalten und \u201eVerarbeiten im Herzen.<br \/>\nDas Evangelium nimmt nicht nur ein warmes Herz in Anspruch, sondern auch ein treues Ged\u00e4chtnis zum Behalten, zum \u00dcberdenken und Bewegen eines gro\u00dfen ewigen Inhalts. Nur so wird das Evangelium ein festes, unentrei\u00dfbares Eigentum. Die Heilsgedanken deines Gottes sind so gro\u00df und so tief und so reich, dass ein Mensch sie nicht auf einmal fassen und bew\u00e4ltigen kann. Sie wollen verbreitet sein, von dir. \u201eGott will\u201c wie Luther sagt, \u201edass sein Wort dir ins Herz hineingedruckt werde und ein solch Malzeichen bleibe, welches niemand abwaschen kann, gerade als w\u00e4re er darin gewaschen und ein nat\u00fcrliches Ding\u201c.<\/p>\n<p>Das Wort soll in dir Leben und lebendig sein bei allem was du tust und wo du auch sein magst. Es soll dir immer deinen Weg weisen und dich korrigieren wenn du falsch liegst und falsch gehst.<\/p>\n<p>Wie treu Maria alles behielt und verarbeitete, das siehst du aus dem genauen Bericht, in den sie von allen diesen Erfahrungen wahrscheinlich den Aposteln, besonders dem Arzt Lukas gegeben hat und der durch sie dann auf uns heute gekommen ist. Nachdem Christus durch seine Auferstehung m\u00e4chtig bezeugt worden war, als der Sohn Gottes und sich durch den Heiligen Geist in seiner Gemeinde verkl\u00e4rt hatte, da Maria dann den Schatz ihres Herzens aufgetan, der nun nicht mehr ihr allein geh\u00f6rte.<br \/>\nDie Hirten kehrten aber wieder um in die Nacht, in die K\u00e4lte, in die Gefahr, in den schweren Alltag zur ihrer Herde und fanden dort zwar alles wieder so, wie es vorher gewesen war. Ihre Herde bedurfte wieder t\u00e4gliche Pflege und der Bewahrung, und in der weit gedehnten W\u00fcste m\u00fcssen sie die Orte suchen, an denen die Nahrung f\u00fcr die Tiere w\u00e4chst. War nicht alles im alten Stand geblieben? Nein! Die Hirten haben etwas Neues empfangen und damit war alles in ihrem Leben neu geworden, einen neuen Blick in den Himmel, einen neuen Blick auf die Erde in den Alltag hinein. Jesus Christus war geboren unser Heiland.<\/p>\n<p>Wir entnehmen dem Bericht dass die vom Gesetz vorgeschriebenen 8 Tage f\u00fcr die Beschneidung streng eingehalten wurden. Die Beschneidung nahm der Vater vor. Sie geschah im Hause in Bethlehem. Wir m\u00fcssen annehmen, dass bald nach der Volksz\u00e4hlung, nachdem alles vollzogen war, die Leute wieder von Bethlehem in ihre Heimat zur\u00fcckgekehrt sind. Mit diesem Heimkehren der vielen Menschen wurden die Herbergspl\u00e4tze von Bethlehem wieder frei.<\/p>\n<p>Was bedeutet eigentlich die Beschneidung die am Jesus Kind vollzogen wurde? Sie bedeutet ein Bekenntnis: Gott legt die Hand an mich. Ich bin ein S\u00fcnder. Ich bin des Todes schuldig. Die Beschneidung bedeutet Aufnahme in das auserw\u00e4hlte Volk Gottes. Obwohl ich des Todes schuldig bin, l\u00e4sst mich doch Gott am Leben und nimmt mich sogar auf in sein auserw\u00e4hltes Volk Israel. Er macht einen Bund mit mir. Er tut es deshalb, weil er die Bestrafung der S\u00fcnden des Volkes Israel anstehen lassen wird bis zu dem Tage, wo Gott die Bestrafung der S\u00fcnde auf den legen wird, der nie eine S\u00fcnde getan hat, Jesus Christus. Lies hierzu bitte R\u00f6mer 2, 25.<\/p>\n<pre>R\u00f6mer 2,25 \nDenn die Beschneidung hat nur Wert, wenn du das Gesetz h\u00e4ltst; bist du aber ein \u00dcbertreter des Gesetzes, so ist deine Beschneidung schon zur Unbeschnittenheit geworden.<\/pre>\n<p>Die Beschneidung bedeutet eine Verpflichtung. Der Israelit sagt sich los vom Eigenwillen, schneidet sich los vom Eigenleben.<br \/>\nF\u00fcr Jesus war die Beschneidung der Anfang seines Opferweges nach Golgatha.<\/p>\n<p>Gott legte Hand an das Jesuskindlein. Wie eigenartig! Er der s\u00fcndlose wird hier des Todes schuldig erkl\u00e4rt im Blick auf die Stellvertretung von Golgatha. Er, der auserw\u00e4hlte von Ewigkeit her, der der Aufnahme in das auserw\u00e4hlte Volk, darum nicht bedurfte, wird aufgenommen, nicht weil Gott die Bestrafung der S\u00fcnde anstehen lassen will, sondern weil Gott die Bestrafung der S\u00fcnde an ihm vollstrecken will. Die Verpflichtung, die in der Beschneidung gegeben ist: n\u00e4mlich sich loszusagen vom Eigenwillen, hat der Heilige Gottessohn in vollkommener Weise erf\u00fcllt. In Joh5, 14 lesen wir: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun, das tut gleicherweise auch der Sohn. Und in 1.Ptr1, 18-22 h\u00f6ren wir von dem Leiden und Sterben eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.<\/p>\n<p>Mit der Beschneidung war die Namensgebung verbunden. Wir lesen: \u201eDa ward sein Name genannt Jesus\u201c welcher von dem Engel genannt wurde.<br \/>\nDen Namen Jesus hat er also von Gott durch den Engel bekommen. Das ist wichtig. Wenn Menschen Namen geben, dann ist das ein Wunsch den man in der Namensgebung zum Ausdruck bringen m\u00f6chte. Mit der Namensgebung z.B. des Namens Friedrich m\u00f6chte man w\u00fcnschen dass der Betreffende ein friedvoller Mensch werde. Wenn Gott seinen Namen gibt, dann ist darin nicht der Wunsch, sondern die Wirklichkeit enthalten. Der Name Jesus bedeutet und verwirklicht: Gott hilft m\u00e4chtig, zeitlich und ewig.<\/p>\n<blockquote><p>Danke Jesus Christus f\u00fcr alles was er f\u00fcr dich getan hat, durch ihn bist du ein K\u00f6nigskind. Durch dein Bekenntnis zu ihm und der S\u00fcndenvergebung bist du beschnitten von der Welt, das alte ist vergangen, Neues ist, gelobt sei Jesus Christus, Maranatha.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest. 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