{"id":1114,"date":"2016-12-02T00:23:52","date_gmt":"2016-12-01T23:23:52","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1114"},"modified":"2018-09-14T14:06:39","modified_gmt":"2018-09-14T12:06:39","slug":"andacht-vom-02-dezember-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1114","title":{"rendered":"Andacht vom 02. Dezember 2016"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und harmonischen Tag. Einen Tag voller Liebe und Frieden in deinem Herzen und um dich herum. Alles was von dir ausgeht soll in Liebe und Frieden geschehen!<\/p>\n<h2>Zeige mir, Herr deine Wege!<\/h2>\n<pre>Psalm 25,4\n HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade;<\/pre>\n<p>\u00c4hnlich wie Mose(Ex33, 13) sehnt sich der Psalmist zutiefst danach, Gottes Vorgehensweisen zu kennen und seine Pl\u00e4ne und Absichten zu verstehen. Bete leidenschaftlich darum Gottes Herz zu erkennen und zu verstehen und seine Wege ohne Wenn und Aber anzunehmen. Das schlisst seine W\u00fcnsche und Absichten, seine Weisheit, seine heiligen Prinzipien und sogar sein Leiden mit ein(vgl. Phil3, 10-11). Indem du das tust, lernst du Gott selbst kennen. Strecke dich nach der Power des Heiligen Geistes aus, in deinem Leben. Weine tr\u00e4nen vor Gottes Thron, jede Tr\u00e4ne wird ein erh\u00f6rtes Gebet sein. Gott wird dir alle Zeit erstatten, Zeit der Trauer, des Schmerzen und des Flehens.<\/p>\n<p>Es kann durchaus vorkommen, dass du als Gl\u00e4ubiger mit Gottes Werken(d.h. Erl\u00f6sung, Wunder; vgl. Ps103, 7) ein St\u00fcck weit vertraut bist, ohne jedoch Gott wirklich pers\u00f6nlich zu kennen oder seine Wege zu verstehen(d.h. die Weisheitsprinzipien, nach denen er in dir wirkt und dich f\u00fchrt). Der Psalmist zeigt hier folgende Grundsetze auf, nach denen du Gottes Wegen kennen und sie erfolgreich beschreiten kannst.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline\">Du musst den aufrichtigen Wunsch haben<\/span><\/strong>, von Gott auf Wegen gef\u00fchrt zu werden, die nach den Wahrheitsmassst\u00e4ben seines Wortes richtig sind(Ps25, 4). Nicht deine Wege sollst du gehen, sondern die Wege des Herrn erkennen und ihnen folgen. Denn nur diese Wege sind die richtigen Wege, diese Wege f\u00fchren dich n\u00e4her zu Gott.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong><em>Du musst bereit sein, \u201eden ganzen Tag\u201c (Ps25, 5)<\/em><\/strong><\/span> lang, Gott zu vertrauen und deine Hoffnung in ihn setzen. Du empf\u00e4ngst den \u201eSegen vom Herrn\u201c wenn du mit einem lauteren Herzen(Ps24, 6) nach ihm fragst und deine Beziehung mit Gott vertiefen m\u00f6chtest. Du solltest nicht vergessen, besonders wenn du zu Gott betest, ihn in seinem Haus zu lobpreisen oder beim Abendmahl seiner Gnade gedenken(siehe 1Kor11, 23-27; 2Kor6, 14-18; Hepr12, 14). Der Lobpreis in jeglicher Form, sei es singen, tanzen, flaggen, mit den Tamburinen setzt eine m\u00e4chtige Kraft Gottes frei und das Abendmahl vertieft deine Beziehung mit ihm.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong><em>Du musst dich Gott dem\u00fctig unterordnen(Ps25, 9)<\/em><\/strong><\/span>, dich einen Gott gef\u00e4lligen Lebensstil verpflichten(Ps25, 10), und den Herr f\u00fcrchten(d.h. ihn zutiefst achten, verehren, sowie seine ehrfurchtgebietende Macht und Autorit\u00e4t anerkennen(Ps25, 12- 14). Er soll der Mittelpunkt deines Lebens sein, er ist immer an deiner Seite und das nicht nur bildlich gesprochen. Wie w\u00fcrdest du dich verhalten, wenn Jesus Christus jetzt in leiblicher Gestalt zu dir kommen w\u00fcrde, und niemals von deiner Seite weichen w\u00fcrde? W\u00fcrdest du dich in allen so verhalten, wie du dich verh\u00e4ltst? W\u00fcrdest du genauso sprechen, wie du sprichst? Vertiefe deine Gedanken und beantworte dir diese Fragen, bei all deinem tun. Sei dir Gewiss, dies ist nicht nur ein Gedanke, Jesus Christus ist immer bei dir, benehme dich auch so, als w\u00e4re er leiblich bei dir.<\/p>\n<p>Da die S\u00fcnde verhindert, Gott und seine Wege zu kennen, musst du alles aus deinem Leben entfernen, was Gott widerstrebt oder seine Ma\u00dfst\u00e4be verletzt. Danach musst du seine Vergebung zulassen und dich geistlich von ihm reinigen lassen(Ps25, 4-8). \u201eH\u00e4tte ich Frevel(d.h. S\u00fcnde) geplant in meinem Herzen so w\u00fcrde der Herr nicht h\u00f6ren\u201c(Ps66, 18; vgl. 1Joh2, 1-6). W\u00fcrdest du die S\u00fcnden begehen, die du begehst, wenn Jesus leiblich bei dir w\u00e4re? Oder w\u00fcrdest du von deiner S\u00fcnde ablassen und deine Beziehung zu deinem Herrn und Erl\u00f6ser vertiefen?<br \/>\nSchwierigkeiten sind nicht unbedingt ein Zeichen f\u00fcr Gottes Missgunst(vgl. Ps25, 20). Es spiegelt nicht deinen S\u00fcndenparameter wieder, f\u00fcr alle sichtbar, lasse dir dieses niemals einreden. Du bist kein schlechter Mensch oder wie es gerne ausgedr\u00fcckt wird, ein schlechter Christ, wenn du Schwierigkeiten in deinem Leben hast. Du kannst sie im Namen Jesus beseitigen, Step by Step. Gott zu kennen und seine Absichten zu verfolgen kann dir durchaus Leid und Verlust bringen(z.B. Apg14, 22; 20, 22-23). Das gr\u00f6\u00dfte Vorbild daf\u00fcr ist Jesus selbst, der Gottes Plan vollkommen gefolgt ist und trotzdem Kummer, Verrat und den Tod am Kreuz erleiden musste. Du solltest wissen, wenn du nach Gottes Pl\u00e4nen und Zielen lebst, das Schwierigkeit, Widerstand, Ablehnung und Verfolgung auf dich wartet. Menschen werden dich verlassen und du wirst Menschen verlassen. Du wirst Menschen auf S\u00fcnde aufmerksam machen, das wird nicht unbedingt offene Arme f\u00fcr dich bedeuten. All das und noch mehr kann f\u00fcr dich Leid bedeuten, Opfer und Leid l\u00e4sst dich im Glauben wachsen und stark werden.<\/p>\n<p>Jesus Christus hat seinen Auftrag vom Vater, trotz aller Entt\u00e4uschung und allen Schmerz verfolgt und ist ihn bis zum Schluss, bis zum Tod gefolgt. Er hat seinen Auftrag erf\u00fcllt den er bekommen hat, und er wusste dass seine Berufung der Tod am Kreuz war. Er hat gehadert mit seinem Schicksal, aber er ist seinen von Gott bestimmten Weg gegangen.<\/p>\n<p>In Matth\u00e4us 26, 36-46 k\u00f6nnen wir Jesus seine innerlichen K\u00e4mpfe gut nachvollziehen, da steht: Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, namens Gethsemane. Und er spricht zu den J\u00fcngern: Setzet euch hier, w\u00e4hrend ich dorthin gehe und bete. Und er nahm zu sich Petrus und die zwei S\u00f6hne des Zebed\u00e4us und fing an, betr\u00fcbt zu werden, und ihm graute sehr. \u00a0\u00a0\u00a0 Da spricht er zu ihnen: Meine Seele ist tiefbetr\u00fcbt bis zum Tod! Bleibet hier und wachet mit mir! Und er ging ein wenig vorw\u00e4rts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: <strong><em>Mein Vater! Ist es m\u00f6glich, so gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! <\/em><\/strong>Und er kommt zu den J\u00fcngern und findet sie schlafend und spricht zu Petrus: K\u00f6nnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Wiederum zum <strong><em>zweitenmal<\/em><\/strong>, ging er hin, betete und sprach: <strong><em>Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vor\u00fcbergehen kann, ohne da\u00df ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!<\/em><\/strong> Und er kommt und findet sie abermals schlafend; denn die Augen waren ihnen schwer geworden. Und er lie\u00df sie, ging wieder hin, <strong><em>betete zum drittenmal und sprach dieselben Worte<\/em><\/strong>. Da kommt er zu seinen J\u00fcngern und spricht zu ihnen: Schlaft ihr noch immer und ruhet? Siehe, die Stunde ist nahe, und des Menschen Sohn wird in die H\u00e4nde der S\u00fcnder \u00fcberliefert! Stehet auf, lasst uns gehen! Siehe, der mich verr\u00e4t, ist nahe!<\/p>\n<p>Gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber. Was Christus mit dem \u201eKelch\u201c meinte ist viel diskutiert und er\u00f6rtert worden. Es ist zweifelhaft, dass Christus darum bat, vor dem k\u00f6rperlichen Tod bewahrt zu werden, denn das war der Grund, warum er auf die Erde gekommen war. Er hatte sich sein ganzes Lebenslang darauf vorbereitet, diesen Auftrag zu erf\u00fcllen und f\u00fcr die S\u00fcnde der Menschheit zu sterben(vgl. Mk10, 33-34; Lk9, 51; joh12, 24. 27; Hebr10, 5-9).<\/p>\n<p>Wahrscheinlicher ist, dass Jesus darum bat, vor der Qual der Trennung von Gott, dem Vater, bewahrt zu werden, der Trennung die die \u00e4u\u00dferste Strafe f\u00fcr die S\u00fcnde ist, die er schlie\u00dflich ertragen musste, als er buchst\u00e4blich die Schuld und sie Strafe auf sich nahm(siehe 2Kor5, 21). Als Christus betete, wusste er, dass sein physischer Tod als volle S\u00fchne f\u00fcr die S\u00fcnde angenommen werden w\u00fcrde, aber der Aspekt des geistlichen Todes, der Trennung vom Vater, war viel schlimmer. Dennoch betete Jesus: \u201eDoch nicht ich will, sondern wie du willst\u201c. Dann verpflichtet er sich, sowohl den psychischen Tod, als auch die geistliche Trennung von seinem himmlischen Vater zu ertragen, um unsere geistliche Errettung zu erwirken und zu gew\u00e4hrleisten(Mt27, 46). Offensichtlich erh\u00f6rte der Vater sein Gebet und gab ihm die Kraft, den bitteren \u201eKelch der Leidens zu trinken\u201c, das vor ihm stand(siehe Hebr5, 7).<\/p>\n<blockquote><p>Bitte auch du den Vater, \u201eHerr dein Wille soll geschehen\u201c, \u201enicht der meinige\u201c, ich will meine eigenen egoistischen Wege aufgeben und dir folgen. Egal was auch geschehen mag, ich halte an dir fest, denn ich wei\u00df du bist allezeit bei mir. Wenn du f\u00fcr mich bist, wer soll da gegen mich sein, in Jesus wunderbaren Namen, AMEN, Maranatha.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und harmonischen Tag. Einen Tag voller Liebe und Frieden in deinem Herzen und um dich herum. Alles was von dir ausgeht soll in Liebe und Frieden geschehen! Zeige mir, Herr deine Wege! 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