Archiv für den Monat: Juli 2017

Andacht vom 01. August 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag, in den Armen Jesus. Liebe deinen nächsten wie dich selbst, was auch besagt, dass du dich lieben sollst. Du bist eine wunderbare und einzigartige Schöpfung Gottes!

Freue dich auf den Tag!

2Thessalonicher 2,1-3      
Wir bitten euch aber, Brüder, betreffs der Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus und unsrer Vereinigung mit ihm:
Lasset euch nicht so schnell um den Verstand bringen und in Schrecken versetzen, wenn in eine Prophezeiung, eine Rede oder einem Brief- und wäre es auch von uns angeblich gesagt wird, der Tag des Herrn sei schon da.   
Niemand soll euch täuschen, auf keinerlei Weis! Denn zuerst muss der Widerruf kommen und der Feind des Gesetzes offenbar werden, der Sohn des Verderbens,
der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder heilig genannt wird, und sich in den Tempel Gottes setzt und sich gebärdet, als wäre er Gott. 

In seinen ersten Brief an die Thessalonicher sicherte Paulus allen wahren Jüngern Jesu zu, dass sie entrückt werden würden, um den Herrn in der Höhe zu begegnen und ewig bei ihm zu sein(1Thess4, 13-18). Der Apostel meint damit ein Ereignis, durch das Christen von Gottes kommendem Zorn(d.h. seinem Gericht), der über die Erde kommt, gerettet werden(1Thess1, 10; 5, 9-10). Denke nicht immer darüber nach und stelle dir nicht die Frage ob du dabei sein wirst, sondern folge Jesus Christus aus Liebe und ohne Wenn und Aber, dann wirst Heilsgewissheit in deinem Herzen haben. Mache dir bitte immer wieder Bewusst dass wir in der Zeit der Gnade leben. Du brauchst und kannst nichts dazutun, du kannst dir nichts verdienen, alles ist reine Gnade. Lebe in dieser Freiheit und folge Jesus Christus aus Liebe und Dankbarkeit.

Nun wollten Irrlehrer den Thessalonicher jedoch weismachen, der „Tag des Herrn“(2Thess2, 2) habe bereits begonnen und Gottes endgültiger Zorn würde gerade über die Erde ausgegossen werden. Auch heutzutage gastieren solche Gerüchte in der Gemeinde, das der Tag des Herrn schon angebrochen ist und das gar die Welt, so wie sie besteht die Hölle sei. Die Thessalonicher liessen sich durch das, was die Irrlehrer über den „Tag des Herrn“ sagten, beunruhigen. Paulus sagt ihnen, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchen, denn der Tag des Zornes Gottes hat noch nicht begonnen.

Ehe jener Tag anbricht wird es zwei Zeichen geben:

  1. Erst gibt es eine Rebellion gegen Gott; eine Rebellion wie wir sie in der Form bisher nicht erlebt haben.
  2. Der „Feind des Gesetzes“ wird offenbar werden(2Thess2, 3). Paulus fügt hinzu, dass diese beiden Geschehnisse nicht ganz erfüllt werden können, bis der; „der es aufhält,……beseitigt“ (2Thes2, 7);

Paulus erläutert die Ereignisse, die zeigen werden, dass der „Tag des Herrn“ angebrochen ist. Ausserdem spricht er vom Untergang des „Feindes des Gesetzes“ und von geistlicher Rebellion und Gottlosigkeit, die in der Endzeit zunehmen werden. Die Reihenfolge der Ereignisse könnte wie folgt sein.

  1. Im gesamten Gemeindezeitalter(d.h. angefangen mit Christis Auferstehung und Himmelfahrt[andere würden sagen: angefangen mit Pfingsten; Apg2] bis zum Zeitpunkt, wo er seine treuen Nachfolger von der Erde nimmt) ist „das Geheimnis der Gesetzesfeindschaft“(2Thess2, 7) am Werk und erinnert dich somit immer wieder daran, dass das Ende naht. Je näher wir zum Ende der Geschichte kommen, desto zügelloser wird das Böse. Sehe wie weit das Böse schon fortgeschritten ist. Viele Dinge die vor zwanzig Jahren noch undenkbar waren, sind heute selbstverständlich und das hat nicht alles mit Fortschritt zu tun. Das beste Beispiel ist das Fernsehprogramm, Filme die in der Vergangenheit noch im Spätprogram liefen, werden heute im Nachmittagsprogram gesendet und verseuchen unsere Kinder. Schau dir die Gesetze in unseren Land an, waren sie früher oftmals auf der Grundlage der Bibel, sind sie es heute mit humanistischen Werten durchsetzt. Sexuelle Freiheit für alle, jeder mit jeden, egal wie, nichts ist unmöglich, Kinderhochzeit soll legalisiert werden, viele Dinge könnten ich hier noch aufzählen.
  2. Zeitgleich mit der Zunahme des Bösen greifen auch in der Gemeinde Rebellion und Auflehnung gegen den Glauben immer mehr um sich(2Thess2, 3; vgl. Mt24, 12; 2Tim4, 3-4). Der Humanistische Geist schlägt Gnadenlos zu, Einheit über alle Glaubensgrenzen hinaus ist das Motto. Die Weltreligion ist mit großen Schritten in Anmarsch und sucht sich ihren Platz in der Gemeinde. Alles sind Glücklich, bloss nichts dagegen sagen, denn dann wird man ja als Sekte verschrieben und bekommt einen Stempel der Verfolgung. Hallo, schaue dir bitte die Frühchristen an, wie sie verfolgt, gefoltert, gesteinigt worden sind für ihren Glauben. Christen werden verfolgt werden, wenn sie sich nicht gleich machen mit der Allgemeinheit. Wir sollen uns nicht nach Ruhe und Frieden um jeden Preis ausrichten, wenn es auf die Kosten von der wahren Botschaft Jesus Christus geht.
  3. Der der dieses „Geheimnis der Gesetzesfeindschaft „aufhält“, wird „beseitigt“ werden(2Thess2, 6-7). Sprich, die göttliche Eindämmung des Bösen wird vollkommen weggenommen werden. Dann kann das Böse ungehindert wüten und einen noch schrecklicheren Tribut von der Menschheit fordern. Wahrscheinlich wird das zeitgleich mit der Entrückung geschehen, bei der die treuen Gläubigen in der Gemeinde aus der Welt genommen weggenommen werden.
  4. Als nächstes wird der „Feind des Gesetzes“ der Antichrist offenbar(2Thess2, 3. 4-7. 9-10).
  5. Die Apostasie(d.h. Glaubensabfall und geistliche Untreue) erreicht ihren Höhepunkt; Menschen rebellieren völlig gegen Gott und sein Wort. Wegen ihrer Auflehnung gegen Gott „schickt Gott ihnen eine Kraft, die in die Irre führt“(2Thess2, 11), wodurch Menschen unter dem Einfluss extremer Täuschung kommen, sodass „sie der Lüge glauben“(2Thess2, 9-11).
  6. Später wird der Feind des Gesetzes seinen Untergang finden, zusammen mit allen, die „am Unrecht Gefallen gefunden haben“(2Thess2, 12); das findet bei Christi Wiederkunft am Ende der Trübsal statt(2Thess2, 8; Offb19, 20-21).

Beachte die Zeichen der Zeit, und folge Jesus Christus aus Liebe. Bleibe standhaft im Glauben und lasse dich nicht von der Wahrheit abbringen, zu keinem Preis.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)

Andacht vom 31. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr segne deine Hände Arbeit und alle Wege die du gehst. Der Heilige Geist wird dich in allen leiten und führen und dir die Kraft geben die du brauchst. Denke daran wenn du vor einen großen Berg stehst, du bist niemals alleine, Gott ist immer und überall bei dir!

Wenn Gott mit dir ist!

Apostelgeschichte 11, 19-21
Die nun zerstreut waren durch die Drangsal, welche wegen Stephanus entstanden war, zogen hindurch bis nach Phönicien und Cypern und Antiochien und redeten zu niemand das Wort, als allein zu Juden.
Es waren aber unter ihnen etliche Männer von Cypern und Kyrene, welche, als sie nach Antiochien kamen, auch zu den Griechen redeten, indem sie das Evangelium von dem Herrn Jesus verkündigten.
Und des Herrn Hand war mit ihnen, und eine große Zahl glaubte und bekehrte sich zu dem Herrn.

In knappen, zurückhaltenden Worten wird uns hier von einem der bedeutendsten Ereignisse der Gemeindegeschichte berichtet: Das Evangelium wird jetzt zum ersten Mal ganz bewusst auch den Heiden gepredigt. Alles hatte darauf hingewirkt. Drei Meilensteine lassen sich auf dem Weg dorthin feststellen, drei Stufen auf dieser Leiter.

Zunächst hatte Philippus den Samaritern das Evangelium gepredigt. Das war der erste Schritt in dieser Richtung gewesen, da die Samariter halb jüdischer, halb heidnischer Herkunft waren und infolgedessen eine Brücke zwischen der jüdischen und heidnischen Welt  bildeten.

Zweitens hatte Petrus Kornelius in die Gemeinde aufgenommen. Zwischen beiden Vorgängen bestand ein entscheidender Unterschied, das musst du unbedingt beachten. In diesem Fall hatte nämlich Kornelius die Initiative ergriffen, nicht die christliche Gemeinde. Nicht die christliche Gemeinde hatte Kornelius gesucht, sondern umgekehrt Kornelius die christliche Gemeinde. Außerdem wird betont, dass Kornelius ein gottesfürchtiger Mann war und dem jüdischen Glauben bereits sehr nahe stand.

Mit den Geschehnissen in Antiochia haben wir nun die dritte und letzte Stufe vor uns. Denn hier wandte sich die Gemeinde weder an Juden noch an Halbjuden, und sie wartete auch nicht auf Heiden, die von sich aus aufgenommen zu werden wünschten. Bewusst und gezielt wurde das Evangelium hier aus freiem Antrieb und unaufgefordert den Heiden gepredigt. Hier beginnt endgültig die weltweite Mission des Christentums.

Dabei stoßen wir auf eine erstaunliche Tatsache. Obwohl die Gemeinde hier denn bei weiten entschiedensten, epochemachenden Schritt tat, kennen wir nicht einmal die Namen der Männer, die dafür verantwortlich waren. Wir wissen lediglich, dass es sich um Männer auf Cypern und Kyrene gehandelt hat, doch niemand weiß und wird jemals erfahren, wer sie waren. Sie sind als namenlose Pioniere Jesu Christi in die Geschichte eingegangen. Ein Unglück der christlichen Kirche/Gemeinde hat zu allen Zeiten darin bestanden, das die Menschen, die etwas getan hatten, was sie für lobenswert hielten, stets beachtet, erwähnt, bedankt und gelobt sein wollen. Die Kirche/Gemeinde hat vielleicht zu allen Zeiten nichts so nötig gehabt wie Menschen, die sich ans Werk machen, ohne Rücksicht darauf, wer den Ruhm davonträgt, weil es ihnen nur um das Werk selbst geht. Auch wenn der Name dieser Menschen nicht in den Geschichtsbüchern steht: Im Buch des Lebens ist er für immer verzeichnet. Baue das Reich Gottes und nicht dein eigenes Denkmal, es ist nicht wichtig, wer es gemacht hat, sondern es ist wichtig, dass es Gott die Ehre gibt. Verliere niemals Jesus Christus aus dem Augen, dann wirst du auch demütig bleiben.

Doch aus diesem Absatz geht noch eine bemerkenswerte Tatsache hervor. Hier beginnt ein Abschnitt der Apostelgeschichte, in dem Antiochien im Mittelpunkt des Geschehens steht. Antiochien war die drittgrößte Stadt der damaligen Welt und wurde nur noch von Rom und Alexandrien an Größe übertroffen. Die Stadt lag etwa dreißig Kilometer vom Mittelmeer entfernt an der Mündung des Orontes. Antiochien war eine schöne Stadt und zugleich Weltstadt, deren Luxus und Sittenlosigkeit sprichwörtlich waren. Ebenso berühmt war Antiochien aufgrund der dort stattfindenden Wagenrennen und Vergnügungssucht, der dort Tag und Nacht gefrönt wurde. Um es modern auszudrücken: Antiochien war eine sportbesessene, wettlustige Stadt voller Spielhöllen und Nachtlokale. Besonders berühmt war die Stadt jedoch wegen des Daphnekults. Der Daphnetempel befand sich etwa acht Kilometer südlich der Stadt inmitten eines Lorbeerhaines. Der Legende zufolge war Daphne eine sterbliche Jungfrau gewesen, in die Apollo sich verliebt hatte. Sie flüchtete vor ihm und wurde auf ihr Flehen hin in einen Lorbeerbaum verwandelt. Die Priesterinnen des Daphnetempels waren heilige Prostituierte. Allnächtlich wurde die Verfolgung der Daphne durch Apollo erneut von denen, die nur Anbetung gekommen waren und von den Priesterinnen nachvollzogen. „Die Moral einer Daphne“ war zu jener Zeit zum geflügelten Wort für eine lockere, wollüstige Lebensweise geworden. Obwohl es unglaubwürdig erscheint, ist es eine Tatsache, dass ausgerechnet in dieser Stadt das Christentum den entscheidenden Schritt nach vorn tat, der es zu einer Weltreligion machte.

Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, so sollst auch du frei sein. Lasse dich niemals von äußeren Dingen abschrecken und gebe deinen Vorurteilen keinen Raum in deinem Herzen. Jesus ist für alle Menschen am Kreuz vom Golgatha gestorben, damit du frei sein kannst, denn wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit. Es gibt keine Personengruppe, keine Szene für die Jesus nicht gestorben ist. Lasse dich niemals abschrecken, du siehst in einer Stadt wie Antiochien, wurde die Geschichte des Christentums zuerst geschrieben für uns Heiden. In einer Stadt in der es wild getrieben wurde, in der Satan das Zepter in der Hand hatte, wurde die Menschen zum Glauben geführt. Wenn Gott mit dir ist, wer soll gegen dich sein, gehe hinaus auf die Straße und verkündige den Menschen das Evangelium Jesus Christus, Maranatha!

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

 

Andacht vom 30. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag in den wunderbaren Armen Jesus Christus. Besinne dich auf das was Jesus Christus für dich wunderbares getan hat. Er hat dich errettet aus der Macht der Finsternis und des ewigen Todes. Durch ihn hast du ewiges Leben bei Gott seinen und deinen Vater im Himmel. Lobpreis und Ehre sei Jesus Christus, ihm gebührt dein Dank, denn für dich hat er am Kreuz von Golgatha gelitten!

Deine Worte sollen im Einklang mit deinen Taten sein!

Apostelgeschichte 11, 11-18
Und siehe, alsbald standen vor dem Hause, worin ich war, drei Männer, die von Cäsarea zu mir gesandt worden waren.
Und der Geist hieß mich mit ihnen ziehen, ohne Bedenken. Es kamen aber auch diese sechs Brüder mit mir, und wir gingen in das Haus des Mannes hinein.
Und er berichtete uns, wie er in seinem Hause den Engel gesehen habe, der dastand und zu ihm sagte: Sende nach Joppe und lasse Simon, der Petrus zubenannt wird, holen;
der wird Worte zu dir reden, durch welche du gerettet werden wirst, du und dein ganzes Haus.
Als ich aber zu reden anfing, fiel der Heilige Geist auf sie, gleichwie auf uns am Anfang.
Da gedachte ich an das Wort des Herrn, wie er sagte: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt im heiligen Geist getauft werden.
Wenn nun Gott ihnen die gleiche Gabe verliehen hat, wie auch uns, nachdem sie an den Herrn Jesus Christus gläubig geworden sind, wer war ich, dass ich Gott hätte wehren können?
Als sie aber das hörten, beruhigten sie sich und priesen Gott und sprachen: So hat denn Gott auch den Heiden die Buße zum Leben gegeben!

Petrus sollte sich wegen des Vergehens rechtfertigen, das er ein heidnisches Haus betreten und mit Heiden zusammen gegessen hatte(Apg11,  3), da strenggläubige Juden nicht mit Heiden verkehren. Überstieg bereits ihr Fassungsvermögen, dass ein Jude das Haus eines Heiden wegen eines praktischen Anliegens betrat, so erschien es ihnen erst recht völlig undenkbar, dass jemand mit ihnen zusammen gegessen hatte. Es war sozusagen ein unreines Essen, mit unreinen Menschen. Versetze dich einmal in diese Situation hinein, was diese Tat zur damaligen Zeit in den Juden ausgelöst haben musste. Dieses schlimme Vergehen lag sozusagen außerhalb ihrer Vorstellungskraft.

Dadurch, dass Petrus mit den Heiden zusammen aß, hatte er die Tradition seines Volkes missachtet und das Gesetz seiner Väter beleidigt. Wir müssen im Übrigen festhalten, dass es sich bei der Rechtfertigung des Petrus keineswegs um eine Beweisführung handelte, sondern um eine schlichte Feststellung von Tatsachen.

Was seine Kritiker auch gegen ihn vorbringen mochten, der Heilige Geist war in unverkennbarer Weise über diese Heiden ausgegossen worden. Das stand außer Frage.

Vers 12 wirft ein interessantes und bezeichnendes Streitflicht auf die Situation. Petrus spricht davon, dass er sechs Brüder mitgenommen habe; mit ihm zusammen waren sie also zu siebt gewesen. Nach ägyptischen Recht, das auch den Juden wohlbekannt war, waren sieben Zeugen erforderlich, um die Authentizität eines wichtigen Dokuments wie zum Beispiel eines Testaments zu gewährleisten. Petrus sagt hier also in Wirklichkeit: „Ich will mich nicht mit euch Streiten; denn ich berichte euch ganz einfach über Tatsachen, für die ich noch dazu sieben Zeugen beibringen kann. Damit dürfte der Fall klar erwiesen sein“.

Stets sind Tatsachen der einzige Beweis des christlichen Glaubens. Es ist höchst zweifelhaft, ob jemals ein Mensch durch Augmente, durch Worte oder logische Darlegung für Jesus Christus gewonnen wurde. Der christliche Glaube kann nur durch seine Wirksamkeit nachgewiesen werden, dadurch, dass er die Menschen tatsächlich ändert, dass er aus bösen Menschen gute Menschen macht, dass er die Menschen mit dem Heiligen Geist Gottes erfüllt. Dein Leben ist eine Tatsache, du bist ein lebendiges Zeugnis Jesus Christus. Deshalb ist es sehr wichtig „ dass du dich verändern lässt“, dass Jesus Christus in dir und dein Leben sichtbar ist. Dein Verhalten soll anders sein, in dieser Welt, du sollst anders mit Problemen, Krankheiten, Sorgen, Versuchungen, Glück und Freude umgehen, als die Menschen der Welt.

Du solltest als Nachfolger Jesus nicht nur über deinen Glauben sprechen, sondern ihn durch die Tat, durch dein Verhalten beweisen. Wenn die Taten eines Menschen seine Worte Lügen strafen, gerät der christliche Glaube in schlimmen Misskredit; bestätigen jedoch deine Taten deine Worte, dann ist das ein so entscheidender Beweis für den christlichen Glauben, dass er durch nichts in Abrede gestellt werden kann, Maranatha!

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 29. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus. Alles was von dir ausgeht soll in Frieden und Liebe geschehen. Gott liebt dich und alle Menschen, Liebe du deinen Nächsten wie dich selbst!

Erquickung wird kommen!

2Thessalonicher 1,7-9
euch aber, die ihr bedrückt werdet, mit Erquickung samt uns, bei der Offenbarung unsres Herrn Jesus Christus vom Himmel her, samt den Engeln seiner Kraft,
wenn er mit Feuerflammen Rache nehmen wird an denen, die Gott nicht anerkennen und die dem Evangelium unsres Herrn Jesus nicht gehorsam sind,
welche Strafe erleiden werden, ewiges Verderben, von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft,

Wer sich gegen Gott erhebt und seinem Volk Schwierigkeiten bereitet, für den ist Gottes Gericht eine Bestrafung. Doch wer Gott treu ist, für den ist Gottes Gericht eine Erleichterung und eine Belohnung. Du triffst hier auf Erden die Endscheidung wo du deine Ewigkeit verbringen wirst. Du entscheidest dich entweder für Gott oder gegen Gott, es gibt keinen Mittelweg für dich. Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon(Mt6, 24).

Das griechische Wort „Mammon“ bedeutet „Besitz“ oder „Geld“. Dem Mammon zu dienen bedeutet, ihm einen so hohen Wert beizumessen, dass du das Streben nach Geld und Besitz zu einem Hauptanliegen bei den Entscheidungen und Prioritäten deines Leben werden lässt. Wenn du dein Vertrauen und deinen Glauben auf den Mammon stützt und deine letzte Sicherheit und dein Glück davon abhängig machst. Du siehst eine Garantie für deine Zukunft und du hast ein größeres Verlangen nach Geld, als nach Gottes Plänen und Absichten.

Habgier und das Anhäufen von Wohlstand werden dein Denken und dein Leben rasch so sehr beherrschen, dass es für dich nicht mehr die höchste Priorität deines Lebens ist, Gott zu ehren. Scheinbar brauchst du keinen Gott, denn du kannst dir mit deinem Mammon dein eigenes Himmelreich erbauen. Vergesse dabei bitte nie, die Vergänglichkeit deines selbstgebauten Himmelreiches, dies alles wird vergehen, am Ende dieser Zeitrechnung.

Satan benutzt gerne den Mammon um dich von Gott wegzulenken, er verwirrt deine Gedanken so sehr, dass du an nichts anderes mehr denken kannst. Der Mammon wird zu deinem Gott, zu deinen Schrein, zum Mittelpunkt deines Lebens. Es wird dir vorgegaukelt dass du dir mit deinem Geld alles kaufen kannst und du keinen Mangel mehr haben wirst. Das zählt nicht nur für den Mammon, sondern für alles was dich von Gott ablenkt. Alles was dich von Gott wegführt, alles was deine Sehnsüchte scheinbar befriedigt. Bist du wieder vor der Leere deiner Seele stehst und merkst, dass war es nicht, was ich gesucht habe. Du musst dich ganz klar hier auf Erden entscheiden und somit deine Entscheidung für deine Ewigkeit treffen.

Beide Seiten der Gerechtigkeit Gottes werden sich bei der Wiederkunft Christi deutlich zeigen. Mit der großen Trübsal beginnt Gottes Rückzahlung an die Gottlosen(2Thess1, 6). Vollkommen Gerechtigkeit und Bestrafung(2Thess1, 6-9) werden jedoch erst stattfinden, nachdem der Herr Jesu am Ende der Geschichte auf die Erde zurückgekommen ist, um die Gottlosen zu zerstören(2Thess1, 7-10; Offb19, 11-21).

Dann, wenn der Herr Jesu zur Erde zurückkommt, um die Mächte des Bösen zu zerstören und für die letzte Epoche der Geschichte über die Menschheit zu regieren, wird sich endlich für alle vollkommene Gerechtigkeit einstellen. Während die Gottlosen ihr angemessenes Gericht bekommen, werden sich die Gerechtigkeit und Treue der wahren Anhänger Christi zeigen(siehe Offb6, 9-11; 19, 14-15).

Dann wirst du deine endgültige ewige Erquickung finden, nach der du dich immer gesehnt hast. Dann wirst du Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und ihn ewig Loben und Preisen.

Hier finden wir die deutlichste Aussage in Paulus Briefen zur ewigen Strafe der Gottlosen(siehe Mt10, 28). Damit ist nicht ewige Vernichtung gemeint(d.h. nicht mehr zu existieren), denn selbst die Seelen derer, die Gott verwerfen existieren in Ewigkeit. Die Bedeutung dieser Formulierung ist eher „völliger Ruin“, der sich darin äussert, dass die Gottlosen vollkommen besiegt, ewig verurteilt und im „Feuersee“(Offb20, 15) für immer von Christi Gegenwart abgeschnitten sein werden.

Bete für alle Menschen dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, denn Gott möchte nicht, dass auch nur einer verloren geht. Gehe hinaus und verkündigen das Evangelium allezeit. Lebe dein Leben nicht hinter verschlossener Tür, damit die Menschen an dir und deinen Leben erkennen können, wer Jesus Christus ist. Lebe ihnen das Evangelium vor, damit sie an dir erkennen können, wer Jesus Christus ist.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 28. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus Christus. In seinen Armen bist du geborgen und sicher, darauf kannst du dich immer verlassen. In Gott gibt es keine Lüge, er ist 100% Wahrheit, er hasst die Lüge, sie ist ein Werkzeug Satans!

Das Evangelium für alle!

Apostelgeschichte 11, 1-10
Es hörten aber die Apostel und die Brüder, die in Judäa waren, daß auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hätten.
Und als Petrus nach Jerusalem hinaufkam, machten die aus der Beschneidung ihm Vorwürfe und sprachen:
Du bist zu unbeschnittenen Männern hineingegangen und hast mit ihnen gegessen!
Da hob Petrus an und erzählte ihnen alles der Reihe nach und sprach:
Ich war in der Stadt Joppe und betete; da sah ich in der Verzückung ein Gesicht, ein Gefäß herabkommen, wie ein großes, leinenes Tuch, das an vier Enden vom Himmel herniedergelassen wurde, und es kam bis zu mir.
Als ich nun hineinblickte und es betrachtete, sah ich die vierfüßigen Tiere der Erde und die wilden und kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels.
Und ich hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!
Ich aber sprach: Keineswegs, Herr; denn nie ist etwas Gemeines oder Unreines in meinen Mund gekommen!
Aber eine Stimme vom Himmel antwortete mir zum zweitenmal: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein!
Dies geschah aber dreimal; und alles wurde wieder in den Himmel hinaufgezogen.

Welche Bedeutung Lukas diesem Vorfall beimaß, geht aus der Ausführlichkeit hervor, mit der er ihn behandelte.

Den Schreibern der Antike stand keineswegs unbegrenzter Raum zur Verfügung. Bücher in der Form, wie wir sie kennen, gab es zu jener Zeit noch nicht. Die Schreiber benutzten Papyrusrollen, ein Material, das aus dem Mark der Papyrusstaude, einer Art Sumpfbinse, hergestellt wurde. Da Rollen ziemlich unhandlich sind, wurde ihre Länge genau festgelegt. Die längste Schriftrolle war etwa hundert Meter lang, was fast genau dem Raum entsprach, den die Apostelgeschichte einnahm.

Lukas hat also das in überreicher Fülle vorhandene Material dieser Länge angepasst. Er muss daher mit der größten Sorgfalt das ausgewählt haben, was der Nachwelt unbedingt erhalten und aufgeschrieben werden sollte. Dennoch hält er die Geschehnisse um Petrus und Kornelius für so bedeutsam, dass er sie zweimal vollständig anführt. Er tat recht daran.

Wir sind uns nämlich im Allgemeinen gar nicht bewusst, wie groß die Gefahr war, dass das Christentum zu einer bloßen Abart der jüdischen Religion wurde. Die ersten Christen waren ausnahmslos Juden und neigten aufgrund der Überlieferung und ihrer Auffassung vom Judentum dazu, diese neue Wunder für sich allein in Anspruch zu nehmen, ohne daran zu denken, dass Gott es auch den verachteten Heiden zugedacht haben könnte. Lukas schildert diesen Vorgang deshalb zweimal in voller Länge, weil er darin einen Meilenstein auf dem Wege sah, auf dem die Gemeinde tastend zu der Auffassung gelangte, dass das Christentum für alle Menschen da sei.

In der heutigen Zeit läuft das Evangelium Gefahr zu verwässern und ein Evangelium der Allversöhnungslehre zu werden. Alles ist erlaubt und nichts wird gefordert. Alle Religionen führen zur Errettung, Jesus Christus ist eine Randfigur und nicht die Hauptfigur. Wir treffen uns alle gemeinsam im Himmel weil jeder Glaube errettet, selbst der Atheist, der zu Lebzeiten auf dieser Erde an nichts Glaubte findet sein Seelenheil bei Gott im Himmel. Lasse dich nicht täuschen, Gott lässt sich niemals spotten. Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn nur durch ihn, Maranaha!

Wohl dem,
der nicht wandelt im Rat der Gottlosen
noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt,
wo die Spötter sitzen(Psalm1, 1)

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 27. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. Viele Erlebnisse mit deinen Heiland, seine Segnungen und Wunder sollen in deinen Leben sichtbar werden. Alles tue zur Ehre des Herrn und gibt es ihm nicht die Ehre, lasse es sein!

Du bist herzlich Willkommen in der Gemeinde Jesu Christi!

Apostelgeschichte 10, 44-48
Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.
Und die Gläubigen aus der Beschneidung, soviel ihrer mit Petrus gekommen waren, erstaunten, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde.
Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott hoch preisen. Da antwortete Petrus:
Kann auch jemand das Wasser verwehren, dass diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben, gleichwie wir?
Und er befahl, daß sie getauft würden im Namen des Herrn. Da baten sie ihn, etliche Tage zu bleiben.

Obwohl Kornelius und seine Angehörigen Heiden waren, empfingen sie Gottes Wort mit einem Glauben, der sie in eine neue persönliche Beziehung zu Gott brachte. Weil sie Christus angenommen hatten, sandte Gott sofort den Heiligen Geist und füllte sie mit seiner Kraft. Dadurch bestätigte er, dass sie geistlich erneuert waren und nun zu Gottes Volk gehörten.

Noch während Petrus sprach, geschah etwas, wogegen selbst die Judenchristen nichts vorzubringen vermochten. Kornelius und seine Freunde wurden vom Heiligen Geist erfasst. Sie wurden über sich selbst emporgehoben und begannen verzückt in Zungen zu reden. Petrus und seine Begleiter hielten das vom Heiligen Geist eingegebene Sprechen in ungelernten Sprachen für ein überzeugendes Zeichen der Taufe im Heiligen Geist. So wie Gott sein Wirken zu Pfingsten durch das Zeichen der Sprachenrede bestätigt hatte(Apg2, 4), so ließ er die Heiden in Kornelius‘ Haus nun in andern Sprachen reden, um dadurch Petrus und die anderen jüdischen Gläubigen zu überzeugen.

Somit war für die Juden der endgültige Beweis für die erstaunliche Tatsache, dass Gott den Heiligen Geist auch über Heiden ausgoss, erbracht. Alle Menschen, auch die Heiden, können den Heiligen Geist empfangen, sobald sie Christus im Glauben annehmen und geistlich gerettet worden sind. Denke immer daran du bist kein Sonderauserwählter, sondern Gott möchte dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, damit sie gerettet werden können.

Dieser Absatz ist in doppelter Hinsicht für die damaligen Verhältnisse interessant.

Die heidnische Konvertiten wurden, dass sehen wir in der Apostelgeschichte immer wieder, an Ort und Stelle getauft. In der Apostelgeschichte lässt sich nicht die geringste Spur davon feststellen, dass nur ein bestimmter Kreis von Menschen die Taufe vollziehen durfte. Auch wenn es uns heutzutage immer wieder gerne eingeredet werden soll, jeder, und nicht ausschließlich der ordinierte Geistliche darf eine Taufe vollziehen. Aus der Apostelgeschichte geht ganz eindeutig hervor, dass die Gemeinde als ganzes die Konvertierten bei sich aufnahm. Auch wir sollten daher bei der Taufe stets daran denken, dass nicht der Geistliche das Kind im Glauben in Empfang nimmt und ihm einen Namen gibt; vielmehr nimmt die Gemeinde das Kind im Glauben in Jesu Christi Namen bei sich auf. Die Gemeinde täte gut daran zu bedenken, dass sie mit jedem Taufakt die Verantwortung für das Kind im Glauben übernimmt, dass ihrer Gemeinschaft zugefügt wird.

Auch die letzten Worte dieses Absatzes sind sehr bezeichnend. Die Menschen baten Petrus, einige Tage bei ihnen zu bleiben. Warum? Sicher, damit er sie noch weiter unterweisen konnte und sie noch mehr von Jesus Christus erführen. Auch wir sollten bedenken, dass die Zugehörigkeit zur Gemeinde keineswegs eine Endstation darstellt, sondern dass wir damit erst am Anfang des Weges stehen. Die Verpflichtung, immer mehr von Jesus zu lernen und täglich tiefer in die unerschöpflichen Reichtümer Jesu Christi einzudringen, hört niemals auf.

Du wirst als Kind im Glauben in der Gemeinde aufgenommen, hier beginnt dein tägliches Wachstum in Christi, damit du zum Mann im Glauben heranreifen kannst. Du veränderst dich täglich im Glauben, dein eigenes egoistisches „Ich“ soll abnehmen, damit Jesus Christus in dir Gestallt gewinnen kann.

Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen(5Mo28, 1).

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 26. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Der Frieden Gottes, der höher ist als dein Verstand soll dich erfüllen und dich durch deinen Tag begleiten. Denke immer daran, denen die Glauben dienen alle Dinge zum Besten. Du bist durch Jesus Christus immer Sieger, egal was in deinem Leben gerade geschieht, du bist Sieger, in Jesus Christus wunderbaren Namen!

Da wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit!

Apostelgeschichte 10, 34-43
Da tat Petrus den Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht,
sondern dass in allem Volk, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt, ihm angenehm ist!
Das Wort, das er den Kindern Israel gesandt hat, indem er Frieden verkünden ließ durch Jesus Christus - welcher ist aller Herr -,
ihr kennet [es, nämlich] die Geschichte, die in ganz Judäa geschehen ist und in Galiläa anfing nach der Taufe, die Johannes predigte:
Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, welcher umherzog, indem er wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.
Und wir sind Zeugen alles dessen, was er im jüdischen Lande und zu Jerusalem getan; den haben sie ans Holz gehängt und getötet.
Diesen hat Gott am dritten Tage auferweckt und hat ihn offenbar werden lassen,
nicht allem Volke, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung von den Toten.
Und er hat uns geboten, dem Volke zu verkündigen und zu bezeugen, dass er der von Gott verordnete Richter der Lebendigen und der Toten sei.
Von diesem legen alle Propheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfangen soll.

Natürlich wird in diesem Abschnitt nur ganz kurz zusammengefasst, was Petrus zu Kornelius gesagt hat. Gerade deswegen ist seine Aussage umso wichtiger für uns. Hier stoßen wir nämlich auf wesentliche Merkmale der Verkündigung aus der ersten Zeit, in der von Jesus Christus gepredigt wurde.

1. Jesus war von Gott gesandt, der ihm den Heiligen Geist und Kraft verliehen hatte. Jesus ist also ein Geschenk Gottes an die Menschen. Wir begehen häufig den Fehler, an Gott als an einem zornigen Gott zu denken, der durch das, was der sanfte Jesus tat, erst besänftigt werden musste. Davon haben die ersten Prediger nichts gepredigt. Sie sahen im Kommen Jesu ein Zeichen der Liebe Gottes. Gott ist Liebe, war immer Liebe und wird immer Liebe sein. Denn Gott ist der selbe Gestern, Heute und in alle Ewigkeit. Gott hat dich so sehr lieb, das er für dich seinen einzigen Sohn geopfert hat. Gott, Sohn und Heiliger Geist sind eins und dies waren sie schon immer und werden sie immer sein.

2. Jesus trat als ein Heilender auf. Er war auf einzigartige Weise ein Helfer der Menschen. All sein Verlangen ging dahin, alles Leid und alle Schmerzen aus der Welt zu verbannen. Auch du sollt dieses tiefe Verlangen in deinem Herzen haben, Menschen das Heil Jesus Christus zu bringen.

3. Sie nahmen ihn gefangen und kreuzigten ihn. Für jeden, der zwischen den Zeilen zu lesen versteht, ist hier das Entsetzen über die Kreuzigung zu spüren, das die Jünger stets aufs Neue empfanden. Sünde und Ungehorsam gegen Gott machten die Menschen dieser Tat fähig.

4. Christus ist wieder auferstanden. Die Kraft, durch die Jesus zu den Menschen gekommen und von der er selbst erfüllt war, blieb unzerstörbar. Sie besiegte alles Böse, was Menschen zu tun vermochten und schließlich sogar den Tod.

5. Christliche Prediger und Lehrer sind Zeugen der Auferstehung.

6. Aus alldem ergibt sich die Vergebung der Sünden und daraus wiederum, dass die Menschen in eine neue Beziehung zu Gott getreten sind.

Entfremdung, Feindseligkeiten und Furcht sind dahin. Jesus hat bewirkt, dass das freundschaftliche Verhältnis der Menschen zu Gott, das durch ihre Sünde unterbrochen war, der Menschheit wieder zu dämmern begann. Durch dich sollen die Menschen erleben, dass Gott nicht die Person ansieht, sondern unbefleckt auf alle Menschen zugeht, um ihnen eine Chance zu geben. Gott hat für jeden einzelnen Menschen und seien seine Sünden noch so groß nach menschlichen Ermessen, seinen Sohn Jesus Christus geopfert. Durch seinen Sohn Jesus Christus kam die Freiheit, denn wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit auf Ewiglich, Maranatha!

Gottes Schutz, Segen und Frieden
euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 25. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Die Liebe soll über allen stehen, alles ist nichts ohne die Liebe. Das was du aus Liebe tust wird in allen Bestand haben, denn die Liebe währt ewiglich!

Bringe den Geist nicht zum Erlöschen! 

1Thessalonicher 5,19-20
Den Geist dämpfet nicht,
die Weissagung verachtet nicht;

Wer die Manifestation des Heiligen Geistes in der Gemeinde gering achtet oder ablehnt, bringt dadurch das Feuer des Geistes zum Erlöschen.

Paulus ermutigt dich und alle Gläubigen, den Geist mit Hilfe der Geistesgaben(d.h. von Gott gegebenen Fähigkeiten, die der Gemeinde helfen sollen) durch Menschen wirken zu lassen z.B. durch Prophetie. Diese besondere Gabe befähigt einen Christen dazu eine Botschaft oder Offenbarung direkt von Gott weiterzugeben(1Kor14, 24-25. 29-31).

Wenn eine Gruppe von Christen den ordnungsgemäßen Gebrauch von Prophetie und anderen Geistesgaben  unterdrückt oder ablehnt, kann das dazu führen, dass der Heilige Geist nicht mehr unter ihnen wirkt(1Kor12, 7-10. 28-30). (Für weitere zum Dienst des Heiligen Geistes, siehe Joh14, 26; 15, 26-27; 16, 13-14; Apg1, 8; 13, 2; Röm8, 4-11. 16. 26; 1Kor2, 9-14; 12, 1-11; Gal5, 22-25).

Diese beiden Verse machen deutlich dass es für die Gemeinde im ersten Jahrhundert ganz normal war, in ihren Gottesdiensten die Geistesgaben zu praktizieren(vgl. Hebr2, 4), Prophetische Botschaften wurden nicht von vorneherein abgelehnt, jedoch sollten sie sorgfältig geprüft und an dem Massstab des Wortes Gottes gemessen werden, bevor sie als echte Botschaft von Gott angenommen wurden(1Thess5, 21; 1Kor14, 29).

Alle Prophetie(sowie Zungenrede und ihre Übersetzung[Auslegung]) muss auf ihren Inhalt geprüft werden. Die Versammlungen sollten eine Botschaft nicht automatisch bejahen, ohne sie anhand der von Gott gegebenen Weisheit und der vom Geist geleiteten Erkenntnis zu beurteilen und zu sehen, ob sie mit Gottes Wort übereinstimmt und auf ihre Situation zutrifft. Eine Prophetie spricht niemals gegen Gottes Wort, sie ist immer an Hand des Worte Gottes zu prüfen. Prophetie muss auch dann geprüft werden, wenn du den Botschafter sehr gut kennst und er dein vollstes Vertrauen genießt oder wenn er ein sogenannter großer Mann/Frau Gottes ist.

Das heißt nicht, dass die Botschaft immer angenehm, bequem oder leicht anzuwenden ist. Doch wenn du eine gute Beziehung zu Gott hast, wirst du unterscheiden können, ob eine Botschaft wirklich vom Herrn kommt oder nicht. Neutestamentliche Prophetie ist also nicht unfehlbar; manchmal bedarf sie der Korrektur. Auf keinen Fall ist sie dafür gedacht auf die gleiche Stufe mit dem in der Bibel aufgeschriebenen Wort Gottes gestellt zu werden. Die Bibel, dass Wort Gottes ist die Instanz an der sich alle messe und alles messen muss.

Manchmal enthalten Prophetie und Sprachenrede keine authentische bzw. wahre Botschaft von Gott(vgl. 1Joh4, 1). Menschen können von ihren Emotionen mitgerissen werden oder sich irren, in welche Richtung der Heilige Geist führt. In dem Fall vermitteln sie eine gut gemeinte Botschaft, die jedoch ihren eigenen Gedanken und Gefühlen entspringt. Eine sogenannte rein menschliche Wunschprophetie, die nicht der Stimme Gottes entspringt. Es kann sogar vorkommen, dass in einer Gemeinde, durch die Gegenwart von Irrlehren oder falschen Propheten böse Geister sprechen. Prophetie, Sprachenrede oder eine andere übernatürlichen Gabe garantiert nicht, dass jemand ein echter Prophet oder auch nur ein echter Christ ist, denn Satan kann Geistesgaben fälschen und nachahmen(Mt24, 24; 2Thess2, 9-12; Off13, 13-14). Er sendet seine Dämonen und Diener aus, um die Gemeinde zu verwirren und dadurch zu vernichten.

Doch auch wenn man echte Geistesgaben von Gott hat, gibt es keine Garantie, dass du die Gaben immer richtig einsetzt. Alles bedarf auch einen Übungsprozess um eine Gabe zu festigen. Ich möchte dir Mut zusprechen deine Gaben die du von Gott bekommen hast, auch zu praktizieren, dafür hat Gott sie dir gegeben, um den ganzen Leib Christi zu dienen. Denn wenn du sie nicht praktizierst wird der Geist gedämpft, lasse ihn frei damit er wirken kann, so wie er wirken will. Darum habe allezeit einen wachsamen Geist, der Teufel läuft rum und sucht wenn er verschlingen hat(1Petr5, 8).

Hat eine Gemeinde kein angemessenes Verfahren entwickelt(vgl. 1Kor14, 40), Prophetien anzuwenden und zu beurteilen, so hat sie versäumt, sich an biblische Richtlinie zu halten. Es sollte auch beachtet werden, dass Prophetie kein unkontrollierbares Drängen des Geists ist; bei den Korinthern konnte der Sprecher den prophetischen Impuls kontrollieren, da ja nur ein Prophet aufs Mal sprechen durfte(1Kor14, 30-32). In der Gemeinde gibt es immer eine Ordnung in der die Geistesgaben wirken, Gott will kein heilloses Durcheinander, Gott ist ein Gott der Ordnung. Wenn Gott dir etwas eingegeben hat, wird er dir auch den Impuls geben damit umzugehen. Du brauchst nicht gleich zu Hyperventilieren, sondern bleibe in der Ordnung Gottes.

Wie soll die Gemeinde mit prophetischen Botschaften umgehen?

  • Jede Prophetie muss nach den Massstäben der biblischen Wahrheit getestet werden(vgl. Dtn13, 1-3). Bezieht sich die Prophetie auf ein zukünftiges Ereignis, dann sollten die Gläubigen darauf warten, ob sie sich bewahrheitet, ehe sie ein Urteil fällen(vgl. Dtn18, 22). Dazu muss du auf beide Möglichkeiten gefasst sein; dass sich die Prophetie erfüllt oder dass sie sich nicht erfüllt. In der Ruhe liegt die Kraft, die Bibel besteht ganz oft auf warten, warten dass sich das Wort erfüllt. Die ganze Bibel lässt und auf Ereignisse warten und wir erkennen durch ihr eintreten, dass es wahr ist. Solange bis sie eintritt oder nicht eintritt, entscheiden wir uns dafür, daran zu glauben das es wird.
  • Handelt es sich bei dem prophetischen Wort um eine Ermahnung oder Ermutigung, sollte sich die Gemeinde fragen: „Was müssen wir tun, um den Willen des Geistes zu folgen zu leisten?“ Du nimmst es als eine Warnung oder als eine Aufforderung. Nehme die Worte die kommen ernst und hefte sie nicht einfach nur ab, ohne ihnen Beachtung zu schenken. Handelst du so, wird viel Segen an dir vorüber gehen, in dir bleibt immer ein warten auf etwas, was schon geschehen ist und du es nur verpasst hast.

Um geistliche Gaben und Manifestationen angemessen zu beurteilen und Ordnung zu bewahren, müssen Gemeindeleiter um göttliches Urteilsvermögen beten(d.h. göttliche Weisheit und vom Geist geschenkte Erkenntnis). Sich voll und ganz nach der Leitung und Führung des Heiligen Geistes ausstrecken und sich Jesus Christus vollkommen hingeben. Den Geist Gottes den Raum geben zu wirken, zu hören was der Geist Gottes der Gemeinde zu sagen hat.

Auch sollten sich die Gemeindeglieder nicht gekränkt fühlen, wenn Leiter im Gottesdienst oder in einem persönlichen Gespräch Korrektur anbringen oder Führung zeigen. Im Gegenteil, man sollte sich schon vorher darauf einstellen. Du darfst dir als Gläubiger nie einbilden, dass du immer genau weißt, wie du die Geistesgaben einzusetzen hast. Das heißt nicht, dass du Gott missfällst oder die Leiter verägerst. Du musst deine Gemeindeleitung als Leitung akzeptieren, sie tragen die Verantwortung vor Gott für die Gemeinde, für die Gemeinde als Ganzes, als Leib Christi, nicht für das einzelne Handeln der Gemeindemitglieder sie tragen eine eigene Verantwortung vor Gott. Unterstelle dich der Leiterschaft und mache es ihnen nicht schwerer, durch deine Mistgunst.   Immerhin bestehen viele Briefe im Neuen Testament, wie beispielsweise der erste Brief an die Korinther, zum großen Teil aus Anweisungen und Korrekturen zu solchen Themen. Diese Anweisungen kamen von Leitern, die eine tiefe Liebe zu den Gemeindemitgliedern hatten und das Werk Gottes ehrten, dass Gott unter ihnen tat.

Bete dass der Heilige Geist dich in allem leitet und führt, dass er dir hilft sein Wort zu verstehen und ihm zu folgen. Bete für offene Ohren und Augen, dein Herz soll sich nicht verschließen wenn Gott zu dir und zur seiner Gemeinde spricht. In Demut sollst du Gott dienen und in Ehrfurcht sein Wort verkündigen was du von ihm empfangen hast.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 24. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr segne deine Hände Arbeit und alle Wege die du gehst. Du sollst in seinen Namen ein Segen für die Menschen in deinem Umfeld sein. Von ihm kommen Ströme vom lebendigen Wassern in dein Herz und von dir hinaus in die Welt!

Gebe dich Gott ganz hin!

Apostelgeschichte 10, 17- 33
Als aber Petrus bei sich selbst ganz ungewiss war, was das Gesicht bedeute, das er gesehen hatte, siehe, da standen die von Kornelius abgesandten Männer, welche das Haus Simons erfragt hatten, am Toreingang,
riefen und erkundigten sich, ob Simon mit dem Zunamen Petrus hier zur Herberge sei.
Während nun Petrus über das Gesicht nachdachte, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich!
Darum steh auf, steige hinab und ziehe ohne Bedenken mit ihnen, denn Ich habe sie gesandt!
Da stieg Petrus zu den Männern hinab und sprach: Siehe, ich bin der, den ihr suchet. Was ist die Ursache, weshalb ihr hier seid?
Sie aber sprachen: Kornelius, der Hauptmann, ein rechtschaffener und gottesfürchtiger Mann, der ein gutes Zeugnis hat beim ganzen Volk der Juden, hat von einem heiligen Engel den Befehl erhalten, dich in sein Haus holen zu lassen, um Worte von dir zu hören.
Da rief er sie herein und beherbergte sie. Am folgenden Tage aber stand er auf und zog mit ihnen, und etliche Brüder von Joppe gingen mit ihm.
Und am andern Tage kamen sie nach Cäsarea. Kornelius aber wartete auf sie und hatte seine Verwandten und seine vertrauten Freunde zusammenberufen.
Als es nun geschah, dass Petrus hineinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füßen und betete an.
Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf! ich bin auch ein Mensch.
Und indem er sich mit ihm unterredete, ging er hinein und fand viele versammelt.
Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem jüdischen Manne nicht erlaubt ist, mit einem Ausländer zu verkehren oder sich ihm zu nahen; aber mir hat Gott gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.
Darum bin ich auch ohne Widerrede gekommen, als ich hergerufen wurde. Und nun frage ich: Aus welchem Grunde habt ihr mich gerufen?
Und Kornelius sprach: Vor vier Tagen, um diese Stunde, fastete und betete ich um die neunte Stunde in meinem Hause. Und siehe, da stand ein Mann in glänzendem Kleide vor mir und sprach:
Kornelius, dein Gebet ist erhört, und deiner Almosen ist vor Gott gedacht worden!
Darum sende nach Joppe und laß Simon, der Petrus genannt wird, holen; dieser ist zur Herberge im Hause Simons, eines Gerbers, am Meer; der wird, wenn er kommt, zu dir reden.
Da schickte ich zur Stunde zu dir, und du hast wohl daran getan, daß du gekommen bist. So sind wir nun alle vor Gott gegenwärtig, zu hören alles, was dir von Gott aufgetragen ist!

In diesen Abschnitt geschehen erstaunliche Dinge.

Wir müssen hier die jüdische Einstellung gegenüber der Heiden beachten. Die Juden glaubten, dass Gott ausschließlich für sie da sei und dass andere Völker von seiner Barmherzigkeit und von den Vorrechten ausgeschlossen seien, die sie selbst genossen. Wirklich strenggläubige Juden mieden jede Berührung mit den Heiden, ja sogar mit Juden, die sich nicht an das Gesetz hielten.

Auf zwei Dinge waren diese Strenggläubigen dabei ganz besonders bedacht. Jemanden, der das Gesetz nicht einhielt, luden sie weder als Gast zu sich ein, noch gingen sie zu ihm. Darüber musst du dir unbedingt klar sein, um zu erkennen, was Petrus tat. Als die Sendboten des Kornelius ihn aufsuchten, kamen sie, die den jüdischen Standpunkt wohl kannten, nur bis an die Tür; doch Petrus bat sie einzutreten und gewährte ihnen Gastfreundschaft(Apg10, 23). Und als Petrus in Cäsarea anlangte, empfing Kornelius ihn an der Tür, weil er natürlich im Zweifel darüber war, ob Petrus überhaupt über seine Schwelle treten werde; doch Petrus trat in sein Haus(Apg10, 27). Es ist erstaunlich, wie die Schranken zu fallen beginnen, ein typisches Merkmal für das Wirken Jesu Christi.

Ein Missionar, der bei einer Abendmahlsfeier in Afrika amtierte, hat folgendes berichtet: Als Kirchenältester saß ein alter Stammeshäuptling der Ngoni mit Namen „Mannhaftes Herz“ neben ihm. Es gab viele Ngoni in dieser Gemeinde. Der alte Häuptling konnte sich noch an die Zeit erinnern, in der die jungen Krieger seines Stammes ausgezogen waren, um ihre Speere zu erproben. Jedes Mal hatten sie verbrannte und verwüstete Städte zurückgelassen. Bei der Heimkehr waren ihre Speere dann immer rot von Blut gewesen und als Beute hatten sie die Frauen ihrer Feinde mitgeschleppt. Die Stämme, die sie damals heimgesucht hatten, waren die Senga und Tumbuka. Und wer war jetzt bei der Abendmahlsfeier anwesend? Ngoni, Senga und Tumbuka saßen Seite an Seite. Sie hatten ihre Feindschaft vergessen und waren eins geworden in der Liebe Jesu Christi.

Spreche auch du Vergebung aus, wo du vergeben musst und nehme Vergebung an, wo man dir Vergeben muss. Ohne Vergebung wird es kein Frieden und keine Liebe Gottes in deinen Leben geben. Denn dir wurde durch Jesus Christus vergeben, nun Vergebe auch du. Vergebung ist ein Grundelement des christlichen Glaubens, Vergebung ist unumgänglich für dich.

In der ersten Zeit war das Christentum daran zu erkennen, dass die, die bis dahin bestehenden Schranken niedergerissen wurden. Das vermag der christliche Glaube immer noch, wenn er eine entsprechende Chance bekommt. Gott hat keine Lieblingsnation oder Lieblingsgruppe. Auch bevorzugt er keinen einzelnen wegen seiner Nationalität, Herkunft oder Lebenslange(vgl. Jak2, 1). Aus jeder Nation und jeder Volksgruppe nimmt Gott alle an, die sich von ihren sündhaften Wegen abkehren, Gottes Vergebung annehmen, ihr Leben Christus ausliefern und gehorsam seine Ziele für ihr Leben verfolgen(Apg10, 35; vgl. Röm2, 6-11). Jeder, der an einer solchen Hingabe festhält, erlebt fortwährend Gottes Liebe und Gunst(Joh15, 10), Maranatha!

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 23. Juli 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Höre was der Herr, dein Gott dir sagen möchte und freue dich allezeit an ihm. Hebe deine Hände auf zum Gebet und lobe und preise seinen wunderbaren Namen allzeit, dein ganzes Leben soll ein Lobpreis sein!

Denke neu und befreie dich von deinen Vorurteilen!

Apostelgeschichte 10, 9-16

Am folgenden Tage aber, als jene auf dem Wege waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus auf das Dach, um zu beten, etwa um die sechste Stunde.
Da wurde er hungrig und wollte essen. Während man aber etwas zubereitete, kam eine Verzückung über ihn.
Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Gefäß wie ein großes, leinenes Tuch herabkommen, das an vier Enden [gebunden] auf die Erde niedergelassen wurde;
darin waren allerlei vierfüßige und wilde und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels.
Und es sprach eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!
Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr; denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen!
Und eine Stimme [sprach] wiederum, zum zweitenmal, zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein!
Solches geschah dreimal, und das Gefäß wurde wieder in den Himmel hinaufgezogen.

Bevor Kornelius in der Gemeinde willkommen geheißen werden konnte, musste Petrus noch etwas lernen. Die strenggläubigen Juden glaubten, Gott habe für die Heiden nichts übrig; sein Wohlwollen gelte ausschließlich den Juden. Mitunter gingen strenggläubigen Juden sogar so weit zu behaupten, man dürfte einer heidnischen Frau in ihrer schweren Stunde nicht beiseite stehen, weil auf die Weise ja wieder ein Heide mehr zur Welt komme.

Von dieser Vorstellung nun musste auch Petrus sich freimachen, bevor Kornelius der Gemeinde beitrat. Ein Anzeichen lässt darauf schließen, dass Petrus bereits  auf dem besten Wege war zu vergessen, wie streng er erzogen war. Er hielt sich bei einem Manne namens Simon auf, der ein Gerber war(Apg9, 43; 10, 5). Das Gerbergewerbe galt als unrein. Gerber hatten etwas mit Tierkadavern tu tun und waren daher ständig unrein(4Mos19, 11-13). Keinem strenggläubigen Juden wäre es daher eingefallen, die Gastfreundschaft eines Gerbers anzunehmen. Simon musste wegen seiner Unreinheit außerhalb der Stadt wohnen. Dennoch lebte Petrus bei diesem Mann, der zweifellos auch Christ war, Und gewiss hatte Petrus bereits angefangen zu bemerken, dass der christliche Glaube alle diese kleinlichen Vorschriften und Tabus zunichtemacht. Auch du musst dich freimachen von deinen sämtlichen Vorurteilen die du in deinem Herzen trägst. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, so sollst auch du davon frei sein. Damit jeder Mensch die Chance bekommt das Evangelium Jesus Christus zu hören und nicht durch deine Vorurteile verhindert wird.

Um die Mittagszeit stieg Petrus auf das Dach des Hauses, um zu beten. Die Dächer der Häuser waren flach; da die Häuser klein und von vielen Menschen bewohnt waren, stiegen diese häufig auf das Dach, wenn sie allein sein und Ruhe haben wollten. Dort sah Petrus dann etwas vom Himmel kommen, das wie ein großes Leinentuch aussah. Vielleicht befand sich auf dem Dach ein Schutz gegen die Sonne und vielleicht kam Petrus im Zustand der Verzückung dieses Sonnendach wie ein großes Leinentuch vor. Mit dem an dieser Stelle des griechischen Textes verwendete Wort wird auch das Segel eines Schiffes bezeichnet. Vielleicht hat Petrus also auch vom Dach des Hauses auf das blaue Mittelmeer hinausgeschaut und in der Ferne Schiffsegel erblickt, die sich ganz von selbst mit der Vision verknüpften, die er gehabt hatte. Auf jeden Fall erschien ihm das Leinentuch mit den Tieren darauf und eine Stimme befahl ihm, sie zu töten und zu essen. Die Juden mussten strenge Speisevorschriften beachten. In diesem Moment muss Petrus sein ganzes Denken, wie Glauben sein soll, zerstört worden sein, damit es im gleichen Moment wieder neu aufgebaut werden konnte.

Im 2. Buch Mose, Kapitel 11wird das Gesetz über reine und unreine Tiere behandelt. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass die Juden nur Fleisch von Wiederkäuern und Spalthufern aßen. Alle übrigen Tiere galten als unrein; ihr Fleisch war verboten. Petrus war so entsetzt, dass er sich weigerte, etwas Unreines zu essen, weil er dies bisher noch nie getan hatte. Doch die Stimme gebot ihm, was Gott gereinigt habe, nicht unrein und gemein zu nennen. Da dies dreimal geschah, konnte Petrus die Lehre weder missverstehen noch ihr ausweichen. Mochte er die Heiden einst auch als unrein bezeichnet haben, so bereitet Gott ihn jetzt auf die Besucher vor, die zu ihm kommen werden. In der Verzückung eines Augenblicks muss Petrus lernen, lebenslange, überlieferte Gewohnheiten zu vergessen.

Gott möchte auch dich verändern, er möchte dich aus deinen alten Gewohnheit und Denkstrukturen befreien, die dich daran hintern unvoreingenommen auf Menschen zuzugehen. Durch ihn bist du eine neue Kreatur, das alte ist vergangen, das neue beginnt. Das heist nicht dass du deine Vergangenheit verleugnen sollst, nein durch deine Erfahrungen, Verletzungen, Erfolge und Niederlagen, kannst du andere Menschen helfen. Gebe allezeit und jeden Menschen Zeugnis über Jesus Christus. Gott möchte dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden, schweige nicht darüber, was er für dich getan hat, Maranatha!

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)